Vilshofen
Reparaturarbeiten starten: Böschungsrutsch auf Höhe der Löwenwand wird stabilisiert

28.12.2023 | Stand 28.12.2023, 15:41 Uhr |

Vom Schiffskran „Gründling“ aus wurden am Mittwochvormittag Messungen auf Höhe des Böschungsrutsches durchgeführt. − Foto: Elsberger

Es tut sich was beim Böschungsrutsch an der B8 auf Höhe der Löwenwand bei Sandbach (Stadt Vilshofen, Landkreis Passau). Am Mittwoch kam der Schwimmkran „Gründling“ vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt angefahren.



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„Es wird eine Peilung vom Schiff aus durchgeführt, um zu messen, wie tief der Rutsch geht“, teilt Sabine Süß, Sprecherin des Staatlichen Bauamts auf Nachfrage mit. Die Reparaturarbeiten könnten sich bis einschließlich kommende Woche ziehen, so die Sprecherin. Nach der Entfernung der Bäume, werde die abgerutschte Böschung mit Steinen aufgeschüttet. Entsprechende Steinbrocken sind am Donnerstag bereits an der Einsatzstelle gelegen. Die Strecke bleibe nach wie vor halbseitig gesperrt, der Verkehr wird mit zwei Ampeln geregelt.

Am Vormittag des 13. Dezember war ein Teil der Uferböschung in die Donau gerutscht. Eine weiße Plane wurde daraufhin vorsorglich aufgetragen, um weitere Unterspülungen und Aufschwemmungen zu vermeiden.

„Die endgültige Schadensschwere kann erst nach dem Rückgang des Hochwassers begutachtet werden. Auf jeden Fall bleibt die halbseitige Sperrung aufgrund unserer Verkehrssicherungspflicht und der Verkehrssicherheit der Autofahrer bis zur Sanierung bestehen“, teilt Sabine Süß weiter mit.