Einbrüche, Gewalt, Straßenkriminalität – das sind die drei großen Kategorien des polizeilichen Sicherheitsberichts. Am Freitag hat das Polizeipräsidium Niederbayern die Zahlen für Landshut vorgestellt.
Polizeipräsident Roland Kerscher überreichte im Rahmen des jährlichen Sicherheitsgesprächs den Sicherheitsbericht 2023 des Polizeipräsidiums Niederbayern für den Landkreis an Landrat Peter Dreier.
Gesamtkriminalität 2023 etwa auf Vorjahresniveau
In ganz Niederbayern gab 2023 es rund 300 mehr registrierte Straftaten als im Vorjahr – insgesamt 42.617. In Landshut gab es knapp 4000 Delikte. Letztes Jahr waren es noch rund 400 weniger. Erfreulich ist vor allem die Aufklärungsquote. Mit fast 70 Prozent liegt sie deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt (65,2 Prozent).
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Weniger Einbrüche in Wohnungen
Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist von 27 auf 16 Fälle zurückgegangen. „Trotz des Rückgangs der Fallzahlen bei den Wohnungseinbrüchen wird eine konsequente Bekämpfung weiterhin ein Schwerpunkt unserer Arbeit bleiben. Neben den materiellen Schäden stellt nämlich jeder einzelne Wohnungseinbruch einen erheblichen Eingriff in das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger dar,“ so Polizeipräsident Roland Kerscher.
Leichte Steigerung bei Gewaltdelikten
Im Bereich der Gewaltkriminalität ist im Vorjahresvergleich eine Steigerung um 8 Fälle auf insgesamt 127 Delikte zu verzeichnen. Zur Gewaltkriminalität werden sämtliche Straftaten gegen das Leben oder die körperliche Unversehrtheit erfasst.
Mehr Straßenkriminalität
Die Fallzahlen im Bereich der Straßenkriminalität sind im Vergleich zum Jahr 2022 (523) um insgesamt 144 Straftaten gestiegen; 2023 wurden 667 entsprechende Delikte registriert. Unter die Straßenkriminalität fallen solche Delikte, die ausschließlich oder überwiegend auf öffentlichen Straßen, Wegen oder Plätzen begangen werden. Die Diebstähle haben um 254 Fälle auf 942 Delikte zugenommen.
− sum
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