Samstag und Sonntag geht’s rund
Das wird ein Spektakel: MSC Pocking eröffnet deutsche Speedway-Saison

07.04.2023 | Stand 07.04.2023, 15:10 Uhr |

Unvergleichliche Rennsport-Atmosphäre: Nach zwischenzeitlicher „General-Überholung“ zählt das Pockinger Rottalstadion nach Meinung von Experten sogar zu den weltweit schönsten Speedway-Arenen. Zur diesjährigen Saison-Eröffnung trifft Deutschland am Sonntag (Beginn 15.15 Uhr) im Ländervergleich auf Schweden, Dänemark und Tschechien. −Foto: Nöbauer

Die „Signal“-Lampe springt von rot auf grün, gleichzeitig schnellt das weiße Startband hoch – und ab geht die wilde (Kurven-)Jagd: Beim traditionellen Pockinger „Oster-Speedway“ als gleichzeitigem deutschen Saison-Auftakt kommen die zahlreichen Fans des „packenden Bahn-Rennsports“ ab diesem Wochenende wieder voll auf ihre Kosten.
Bereits am Karsamstag (Beginn 14 Uhr) kämpfen die hoffnungsvollsten Talente Bayerns im bestens präparierten Rottaler Motodrom beim begehrten ADAC-Juniorencup um möglichst viele Punkte für die Gesamt-Jahreswertung. Wer allerdings die „World-Champions von morgen schon heute live“ sehen will, kommt am morgigen Ostersonntag (15.15 Uhr) beim „Traditions-Rennen“ des gastgebenden Pockinger Motorsportclubs voll lauf seine Kosten.
Gestützt auf den Pockinger „Lokalmatadoren“ Valentin Grobauer, die „Landshuter Devils“ Michael Härtel und Sandro Wassermann sowie den „Salzburger Gast-Piloten“ Daniel Gappmeier betreibt das „Team Deutschland“ eine „leistungsmäßige“ Standort-Bestimmung.

Rein „vom Papier“ her die „härteste Konkurrenz bietet dabei „Nachbar“ Tschechien mit Staatsmeister Eduard Krcmar sowie Daniel Klima (drittplatzierter der U19-Europameisterschaft) samt den etablierten (National-)Stars Josef Franc und Hynek Stichauer. Dänemark zählt ganz speziell auf „U21-Meister“ Sam aus der bereits legendären Pedersen-Familie, während Schweden heuer ein starkes Nachwuchsfahrer-Team buchstäblich erstmals „ins Rennen“ schickt. Ergänzt wird die Pockinger „Speedway-Premiere 2023“ durch nicht minder spannende Seitenwagen-Rennen auch mit dem Rottaler „Serien-Europameister“ Markus Venus (Dietersburg).

− nö