Fünf Kommunen im Kreis profitieren
11,4 Millionen für Glasfaserausbau im Landkreis Passau

28.05.2023 | Stand 16.09.2023, 21:21 Uhr |

Fünf Kommunen im Landkreis Passau erhalten Geld vom Freistaat für den Ausbau der Breitbandverbindungen. −Foto: Uwe Anspach/dpa

Für den Breitbandausbau stellt der Freistaat Bayern weitere 62,5 Millionen Euro bereit. 11,4 Millionen Euro davon gehen in den Landkreis Passau, wie das Bayerische Ministerium der Finanzen und für Heimat am Freitag mitteilt. Folgende Kommunen erhalten Gelder:

Hutthurm bekommt 282363 Euro für die Erschließung von 83 Haushalten nach der Gigabitrichtlinie. Aus der bayerischen Kofinanzierung zur Bundesförderung erhält Ortenburg 2831512 Euro, Tiefenbach 2415505 Euro, Hutthurm 932004 Euro, Fürstenzell 2601482 Euro und die Stadt Pocking 2354334 Euro.

„Unser Ziel in Bayern ist Gigabit bis in jedes Haus“, erklärt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Bescheidversands an die Gemeinden. Die moderne digitale Infrastruktur sei Grundpfeiler für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, so der Minister. 50 Kommunen aus sechs Regierungsbezirken profitieren von den Mitteln. Damit sollen über 9400 Adressen mit Glasfaser ausgebaut werden.

Ziel der Regierung: Gigabit bayernweit bis 2025



Mit der Bayerischen Gigabitrichtlinie fördert der Freistaat den Glasfaserausbau auch dort, wo bereits ein Netzbetreiber mindestens 30 Mbit/s anbietet − das sind die sogenannten „grauen Flecken“. Bislang sind über 1290 Gemeinden in das Förderverfahren eingestiegen, Bayerns Ziel lautet: Gigabit bayernweit bis 2025.

Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat seit 2014 über 2,2 Milliarden Euro investiert. Damit werden über 80000 Kilometer Glasfaser in Bayern verlegt. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und den Umfang der Fördergebiete.

− red