Eggenfelden

Zuwachs für die Pfarrei

22.11.2022 | Stand 22.11.2022, 16:22 Uhr

Strahlende Gesichter am Hochaltar: Kaplan Benjamin Raffler (hinten Bildmitte) freut sich mit den „leitenden Minis“ über die sechs neuen Ministrantinnen und Ministranten. −Foto: Eder

Der „krönende Abschluss“ eines jeden Kirchenjahres ist das Christkönigsfest. Die Pfarrei Sankt Nikolaus und Stephanus hat sich jedoch noch ein besonderes Highlight für den Schluss aufgehoben – die Aufnahme neuer Ministranten. Und so freute sich Kaplan Benjamin Raffler, dass sich sechs junge „Minis“ in die Schar der Messdiener einreihten: Fiona Dietz, Melanie Gernoth, Riccarda Raab, Louis Goglia, Urs Rabanter, Kilian Vogl. Damit ist ihre Zahl auf 61 angewachsen. An ihrer Spitze stehen die Oberministranten Elisabeth Kessler, Ludwig Schoger, Benedikt Treml und Anne Halbinger.

Zu Beginn des Gottesdienstes hatten die drei Mädchen und die drei Buben mit ihren Eltern in den ersten Bankreihen Platz genommen. Sie wurden vom Kaplan gebeten, zu den Stufen vor den Volksaltar zu kommen, wo ihnen von ihren Gruppenleitern Elisabeth Kessler und Paul Chmielewski die Ministrantenplakette umgehängt und der Ministrantenpass überreicht wurden. Dann durften sie sich mit ihren „Kollegen“ um den Altar gruppieren.

Kaplan Benjamin Raffler wusste eingangs seiner Predigt zu berichten, dass es etwa 500.000 Ministrantinnen und Ministranten in den deutschen Diözesen gibt. Der Priester erklärte dann den Begriff Ministrant, der vom Lateinischen „ministrare“ kommt und „dienen“ bedeutet. „Ihr vertretet bei der Eucharistiefeier die Gemeinde am Altar, übernehmt bestimmte Aufgaben und helft beim Gottesdienst mit. Ich hoffe, dass ihr uns ganz lange erhalten bleibt, so wie es zum Beispiel der Brite Peter Reilly getan hat. Er ministrierte stolze 91 Jahre, zuletzt an seinem 100. Geburtstag“, so der Prediger.

Kaplan Raffler bedankte sich abschließend bei den Eltern für die vielfältige Unterstützung und „dass auch Sie hinter dem Dienst Ihrer Kinder stehen“.

− ed