Thannberg
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“

07.12.2022 | Stand 17.09.2023, 21:32 Uhr |

Die Akteure versammelten sich nach dem Konzert nochmals vor dem Altar und nahmen den Beifall der Zuhörer entgegen. Im Vordergrund die Instrumentalistinnen mit ihren Musikinstrumenten. Chorleiter Peter Ritzinger (1.v.l), hintere Reihe von rechts Chorsprecher Richard Schafhauser, Bürgermeister Martin Behringer und Pfarrer Johannes Graf. −Foto: Bauer

Nach zwei Jahren Corona-Pause konnte der Kirchenchor nun bereits zum 16. Mal sein Adventssingen in der Thannberger Expositurkirche St. Hartmann abhalten, bei dem es wieder adventlich zu ging. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Chorleiter Peter Ritzinger, der wieder ein buntes und ansprechendes Programm vorbereitet hatte.
Neben Darbietungen des Kirchenchores wurden die Zuhörer auch durch Textbeiträge und von Instrumentalisten mit Geige, Akkordeon, Hackbrett, Cello und Querflöte in vorweihnachtliche Stimmung versetzt.
Janina Öttl mit Geige eröffnete mit einem Konzert von Vivaldi diese besinnliche Stunde.
Richard Schafhauser, Sprecher des Kirchenchores und zugleich Moderator der Veranstaltung, übernahm nach einem von ihm vorgetragenen Gedicht die Begrüßung der Zuhörer und die Bekanntgabe des Programms. Ein herzlicher Gruß galt den mitwirkenden Akteuren, die er den Besuchern vorstellte. Ein besonderes herzliches Willkommen richtete er an Dekan Pfarrer Johannes Graf und an den 1. Bürgermeister der Gemeinde Thurmansbang Martin Behringer. Für die folgende Stunde wünschte er den Besuchern eine angenehme Unterhaltung als Einstimmung auf Freude und Frieden im Advent.
Mit den Stücken „Adeste Fidelis“ und „Wer ist das Kind so zart und klein“ schloss sich der Kirchenchor unter der Leitung von Peter Ritzinger an und luden damit die Gäste zum besinnlichen Zuhören ein. Begleitet wurde der Chor von Janina Öttl mit der Geige. Gekonnt vorgetragen wurde das Instrumentalstück „Bei uns dahoam“ von Andrea Kronschnabl mit Akkordeon und Angelika Kölbel mit ihrem Hackbrett. Eine Geschichte zum Schmunzeln über Männer bzw. Vater und Opa, die sich mit dem Spielzeug von Hänschen Klein vergnügen, während dieser die neue Tabakpfeife von Opa probiert, wurde von Nicole Wippl vorgetragen.

Moderator führte gekonnt durchs Programm

Instrumental ging es mit dem Stück „In der Kirchenbank“ weiter, welches wieder von Andrea Kronschnabl und Angelika Kölbel vorgetragen wurde. Begleitet von Peter Ritzinger mit dem Akkordeon zeigte der Kirchenchor mit den Liedern „Da Summa is furt“ und „Es weihnachtet“ wieder sein Können. Einen heiteren Beitrag steuerte Christine Reischhofer mit der Geschichte „unser Baam“ bei. Das mehrstimmige Lied „ Hör in den Klang der Stille“ , vorgetragen vom Kirchenchor wurde neben Peter Ritzinger am Keyboard von Janina Öttl mit der Geige gekonnt begleitet.
Eine Geschichte über den Advent, vorgetragen von Maria Ritzinger folgte, bevor der Chor wieder zu einem besonderen Stück anstimmte. Das Lied „Wenn das Weihnachtslicht unser Herz berührt“ war ein wahrer Ohrenschmaus. Die darin enthaltenen Sologesangseinlagen von Janina Öttl, die mit ihrer Stimme überzeugte, waren beeindruckend.
Den letzten Programmteil eröffneten die drei Instrumentalistinnen Janina Öttl (Geige), Tabea Lebsik (Cello) und Maria Ritzinger (Querflötte) mit den Stücken „Brich an, o schönes Morgenlicht“ und „Ich steh an deiner Krippe hier“, die wunderbar vorgetragen wurden. Zwischen diesen Stücken gab es von Christine Reischofer noch einen weiteren Textbeitrag über Weisen und Könige und der immerwärtigen Folge nach dem Stern.
Zum letzten Mal ließen die Sängerinnen und Sänger vom Kirchenchor mit den mehrstimmigen Liedern „Freue dich Welt“ und „Tochter Zion“ ihre Stimme erklingen und zeigten nochmals unter der Leitung von Peter Ritzinger ihr Können. Begleitet wurde der Chor wieder von Peter Ritzinger auf dem Keyboard und von Janina Öttl auf der Geige. Bevor mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“ eine wirklich eindrucksvolle Veranstaltung zu Ende ging in der man sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen konnte, war Richard Schafhauser als Moderator nochmal an der Reihe.

Viel Applaus für die 16. Auflage

Er bedankte sich bei den Zuhörern für ihr Kommen und bei den Akteuren für ihr Mitwirken. Nicht zuletzt dankte er dem Chorleiter Peter Ritzinger für seine Mühe, die er auch für die Vorbereitungen zu den jährlichen kirchlichen Auftritten auf sich nimmt. Ohne seinen Einsatz wäre so ein Nachmittag nicht machbar. Abschließend lud er alle ins Pfarrheim zu einem geselligen Zusammensein ein.

Dabei vergaß er auch nicht, sich bei allen Helfern und Kuchen- und Tortenbäckerinnen für ihre Arbeit zu bedanken. Die Besucher wurden auch beim nunmehr 16. Adventssingen nicht enttäuscht, denn die Erwartungen wurden wiederum voll erfüllt. Alle Akteure und Mitwirkenden haben wieder mit viel Herz und Können überzeugt, was am Ende mit langem Applaus des Publikums und einer Spende im Korb belohnt wurde.

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