Grafenau
Nach 20 Jahren Mesnerdienst: Helmut Blöchinger will kürzer treten

07.12.2022 | Stand 07.12.2022, 15:55 Uhr |

Stadtpfarrer Kajetan Steinbeißer dankte Helmut Blöchinger für seinen Einsatz. −Foto: privat

Eine ganz besondere Ehrung konnte Stadtpfarrer Kajetan Steinbeißer vergangenes Wochenende vornehmen: Für 20 Jahre im Mesnerdienst sprach er Helmut Blöchinger aus Reismühle seinen großen Dank aus und überreichte ihm eine kleine Aufmerksamkeit. Nach 20 Jahren will Blöchinger nun vom Arbeitsumfang her etwas kürzertreten- nicht zuletzt, weil ab dem Frühjahr das umfangreiche Aufgabengebiet des „Opa-seins“ auf ihn zukommt.

Gekommen ist Blöchinger zum Mesnerdienst nach dem Ende der ATEX Werke, in denen er früher beschäftigt war. Als Pfarrgemeinderatsmitglied hörte er, dass ein Mesner gesucht wird und packte die Gelegenheit beim Schopf. „Natürlich ist das aber kein Job wie jeder andere. Es ist schon eine besondere Arbeit, die kann man nur machen, wenn man selber einen festen Glauben hat“, so Blöchinger.

Neben dem typischen Mesnerdienst, wie etwa dem Vorbereiten der Kirche für die Gottesdienste, waren auch die Hausmeistertätigkeiten an der Kirche selbst und im Pfarrheim sein Aufgabengebiet. Dieses Aufgabengebiet will er nun abgeben und sich rein auf die typische Mesnerarbeit beschränken. „Chef“ und Konstante im Job war immer Stadtpfarrer Kajetan Steinbeißer, mehr Bewegung war dagegen bei den Kaplanstellen: Insgesamt acht davon konnte Blöchinger in seinem Berufsleben bisher begleiten. Besonders in Erinnerung blieben ihm vor allem die Renovierung der Stadtpfarrkirche – und die großen Gottesdienste an den Schulen. „Die waren schon immer was Besonderes. Alles musste man hin und her packeln“, so Blöchinger. Aber schön war es trotzdem- so wie die gesamten letzten 20 Jahre.

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