Im Grenzraum Dreiländereck
Bundespolizei stoppt wieder Schleuser

21.09.2023 | Stand 21.09.2023, 15:20 Uhr |
Florian Schweiger

− Symbolbild: dpa

Über mehrere Schleusungen im südöstlichen Landkreis hat die Bundespolizei Passau gestern berichtet, die mit Unterstützung der Landespolizei den Grenzraum im Dreiländereck in den vergangenen Tagen überwachte.

Die Beamten stoppten demnach am Sonntag um 8.30 Uhr in Neureichenau einen Mercedes Sprinter mit ungarischer Zulassung, in dem sich 14 Türken – darunter sechs Kinder – befanden. Fahrer war ein Syrer. Der 27-Jährige wurde dem Amtsgericht Passau vorgeführt und in eine Haftanstalt eingeliefert.

Die Geschleusten übergaben die Beamten an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Strafmündigen erhielten Anzeigen aufgrund unerlaubter Einreisen. Weitere Schleusungen gab es unter anderem in Röhrnbach und Waldkirchen. Am Donnerstag, 7. September, etwa trafen Bundespolizisten gemeinsam mit Kollegen der Polizeistation Waldkirchen am frühen Morgen 17 eingeschleuste Syrer im Raum Erlauzwiesel an, darunter ein Kind. 15 von ihnen stellten ein Schutzersuchen und wurden an das BAMF weitergeleitet, zwei zurück nach Österreich geschickt.

Ermittlungen ergaben, dass ein Syrer die Gruppe in einem Kleintransporter mit ungarischer Zulassung über die Grenze gebracht hatte. Der 21-Jährige wurde in eine JVA eingewiesen.