Vier Meter tief
Feuerwehr befreit Pferd aus Güllegrube im Landkreis Dingolfing-Landau

30.04.2024 | Stand 30.04.2024, 20:24 Uhr |

Zwei Feuerwehrler legten dem Tier einen Gurt an. − Fotos: Verena Hendlmeier

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz ist die Feuerwehr am Montagnachmittag nach Eichendorf im Landkreis Dingolfing-Landau gerufen worden. Ein Pferd war in eine Güllegrube gefallen.



Wie das Tier in diese missliche Lage kam, ist laut Polizei nicht bekannt. Die Güllegrube war jedenfalls größtenteils mit Regenwasser gefüllt.

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Das Pferd war auf der Koppel in Greinöd aus ungeklärter Ursache in die Güllegrube gestürzt und kämpfte in der Grube ums Überleben. Der Versuch, die Grube abzupumpen, wurde abgebrochen, da dies zu lange gedauert hätte. Kurzerhand kam ein Bagger der Firma Westenthanner Erd- und Tiefbau und hob die Güllegrube soweit aus, dass das Tier in der vier Meter tiefen Grube stehen konnte.

Feuerwehrmänner stiegen in Güllegrube



Zwei Feuerwehrmänner stiegen dann – mit Atemschutzausrüstung – in die Grube hinab, um dem erschöpften Pferd einen Gurt umzulegen. Gesichert an dem Gurt, den die Feuerwehr Landau brachte, hob der Bagger das Tier anschließend vorsichtig aus der Grube.

Ein verständigter Tierarzt untersuchte das Pferd, das den Sturz augenscheinlich einigermaßen gut überstanden hatte. Das Tier wurde dann sofort in eine Tierklinik gebracht und dort medizinisch versorgt. Bei der Bergung waren die Feuerwehren Eichendorf, Adldorf, Perbing und Landau beteiligt.

− vh/bli