Finales Saisondrittel
Superbiker Philipp Öttl aus Ainring dreimal in den Top 10 – Gutes Renn-Wochenende in Magny Cours

11.09.2023 | Stand 12.09.2023, 15:30 Uhr |

Philipp Öttl aus Ainring beim neunten Renn-Wochenende in Magny Cours, Frankreich. −Foto: Öttl Motorsport

Mit dem neunten Renn-Wochenende ist in Magny Cours die Superbike-WM in ihr finales Saisondrittel gegangen. Nachdem es in den vergangenen Jahren meist kalt und regnerisch in Frankreich war, herrschten diesmal mit bis zu 35 Grad ungewöhnlich heiße Bedingungen. Für Philipp Öttl vom Team „Go Eleven Ducati“ war’s wichtig, nach der Sommerpause ein gutes Gefühl für seine Panigale-Maschine zu finden, um eine gute Abstimmung zu erarbeiten. Dies gelang dem 27-jährigen Ainringer gut, am Ende kam er dreimal in die Top 10.

Die Freien Trainings schloss Öttl auf dem 9. Rang ab, im Zeitfahren qualifizierte er sich für Startplatz 11. Die erste Rennrunde beendete er an der 12. Position, verbesserte sich jedoch rasch in die Top 10. Öttl distanzierte seine Verfolger und hielt Anschluss an die Spitzengruppe. Bei Rennmitte machte er noch eine weitere Position gut und überquerte mit nur zwölf Sekunden Rückstand auf Sieger Toprak Razgatlioglu als Neunter die Ziellinie. Sieben Werksfahrer ließ der einzige deutsche Teilnehmer hinter sich, unter anderem den spanischen Seriensieger Alvaro Bautista (10.).

Im Sprint über die halbe Distanz bestätigte der 27-Jährige mit Platz 10 seine gute Form. Dabei holte er von der 14. Position auf und fuhr in der zweiten Rennhälfte dieselben Rundenzeiten wie Gewinner Razgatlioglu. Im zweiten Hauptbewerb musste der Ainringer ebenfalls Boden gutmachen: Von Platz 15 zu Beginn verbesserte sich Öttl auf eine weitere Top-10-Platzierung, Rang 8 verfehlte er lediglich um 0,4 Sekunden. Auf Platz 1: Bautista aus Spanien.

„Trotz der langen Pause ohne Tests habe ich schnell einen guten Rhythmus gefunden. In den Freien Trainings haben wir die Reifen auf Distanz geprüft, mit dem Qualifying war ich zufrieden. In den Rennen waren meine Rundenzweiten sehr gut, leider haben wir im Sprint den wichtigen 9. Rang nur knapp verpasst“, bilanzierte Öttl. In den kommenden drei Rennen werde er nun versuchen, diesen kleinen Schritt noch zu gehen. „Dann kann ich sogar unter die besten Sechs kommen“, so der Ainringer. In zwei Wochen findet in Aragon das zweite September-Rennen statt.

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