Grobe Versäumnisse als Vorwurf
Erster Ischgl-Prozess beginnt: Hinterbliebene von Corona-Toten klagen

Witwe fordert 100.000 Euro Schadenersatz von der Republik Republik Österreich

16.09.2021 | Stand 21.09.2023, 6:17 Uhr |
Jessica Hirthe

Vor eineinhalb Jahren verteilte sich das Coronavirus vom Skifahrer-Mekka Ischgl aus auf ganz Europa. Am Freitag startet der erste Prozess gegen die Republik Österreich.

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- Über 40 Prozent der Bürger in Ischgl waren mit Corona infiziert

Auch einige Ostbayern dürften sich damals beim Skiurlaub beziehungsweise beim überstürzten Aufbruch aus dem Tiroler Ort angesteckt haben. Den Verantwortlichen werden grobe Versäumnisse vorgeworfen: Die Behörden hätten nicht schnell genug reagiert. 1,5 Jahre später, am Freitag, findet nun die erste mündliche Verhandlung der Amtshaftungsklage gegen die Republik Österreich in der Causa Ischgl statt.

Der Sohn und die Witwe eines 72-jährigen Verstorbenen fordern 100.000 Euro Schadenersatz von der Republik, teilte der Verbraucherschutzverein (VSV), der die Klage eingebracht hat, im Vorfeld des Prozesses mit. Der 72-Jährige soll sich während der Abreise aus dem Paznauntal in einem Bus angesteckt haben.

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