Ein Spaziergang mit...
Bestatter urteilt: "Das Schlimmste ist das einsame Sterben"

24.03.2021 | Stand 22.09.2023, 0:29 Uhr |

Corona hat auch Beerdigungen vollkommen verändert. Der Freilassinger Bestatter Walter Hasenknopf bedauert vor allem die fehlende Trauerbewältigung.

(Den kompletten Spaziergang lesen Sie mir PNP Plus)

Durch die Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung werden zahlreiche Branchen stark gebeutelt. Angesichts vermeintlich hoher Sterbezahlen kommen einem Bestattungsunternehmen dabei nicht unbedingt zu erst in den Sinn. Und doch beeinflussen die Beerdigungen mit stark begrenzter Besucherzahl natürlich auch die Arbeit der Begleiter auf dem letzten Weg. Wir haben Walter Hasenknopf von der Firma Haagn zu einem Spaziergang auf dem Freilassinger Friedhof getroffen. Dabei gibt er einen Einblick in die Situation, die eine normale Trauerbewältigung unmöglich macht.

Hallo, Herr Hasenknopf! Sind Sie heute wegen einer Beerdigung auf dem Friedhof? Im Moment ist das ja nicht ganz so leicht zu erkennen...
Walter Hasenknopf: Nein, eine Beerdigung haben wir heute nicht, aber da haben Sie natürlich recht. Im Moment sind es 25 Leute aus dem engsten Familienkreis, die an einer Beerdigung teilnehmen dürfen. Das ist zum Teil natürlich relativ schwierig handzuhaben und einzugrenzen – vor allem, wenn der Verstorbene eine bekannte Persönlichkeit war.

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