Bezirksligist klärt Trainerfrage
Mauth regelt Baar-Nachfolge intern: Christian Mandl wird „Chef“ und von Sigi Wilhelm unterstützt

01.12.2023 | Stand 01.12.2023, 10:32 Uhr |

Als Co-Trainer unterstützte Christian Mandl (links) seit der vergangenen Saison Andreas Baar. Nach dessen Rücktritt befördert der TSV Mauth Mandl nun zum Cheftrainer. − Archivfoto: Michael Duschl

Er hat „schon immer einen sehr guten Draht“ zu den Spielern und deshalb vertraut der abstiegsbedrohte Fußball-Bezirksligist TSV Mauth im Frühjahr auf Christian Mandl (50) als Trainer, wie der Sportliche Leiter Uli Köberl am Freitagvormittag bekannt gab. Zum Co-Spielertrainer steigt Sigi Wilhelm (30) auf.

Mandl, früher Stürmer der DJK SG Schönbrunn, assistierte Mauths bisherigem Trainer Andreas Baar seit der vergangenen Saison (22/23) und half in der Vergangenheit auch mal als Cheftrainer bei seinem Heimatverein aus. Über die JFG Lusen, die die Vereine aus Mauth, Schönbrunn, Hohenau und Finsterau seit 2010 gemeinsam betreiben, fand Mandl seinen Weg in den Bezirksliga-Kader TSV Mauth. Nachdem Baar im Herbst den ausbleibenden Erfolg mit seinem Rücktritt quittierte, suchten die Mauther Vereinsverantwortlichen schnell das Gespräch mit dem bisherigen Assistenzcoach: „Christian hat als Co-Trainer sehr gute Arbeit geleistet. Seine Fachkompetenz ist unbestritten und wir werden davon profitieren. Zudem bestand zwischen ihm und den Spielern schon immer ein sehr guter Draht“, beschreibt Köberl den neuen „Cheftrainer“. Seit seinem Karriereende als aktiver Kicker gibt Christian Mandl sein Wissen unermüdlich weiter, wurde für sein Engagement 2016 als Kreissieger mit dem Ehrenamtspreis des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) ausgezeichnet.

Auch deshalb wissen die Verantwortlichen beim TSV die Mannschaft bei ihm in den richtigen Händen. Das Gespann Mandl/Wilhelm sei „die bestmögliche Lösung“, betont Köberl. Der neue „Co“ Sigi Wilhelm war im Sommer vom Nachbarverein TV Freyung nach Mauth gewechselt, wo er zuletzt ebenfalls als Co-Trainer fungierte. „Er war von Beginn an ein sehr wichtiger Spieler in unserer Defensive. Mit seiner Erfahrung als Spieler auf Bezirksebene und seinen fußballerischen Kenntnissen ist er jetzt auch als spielender Co-Trainer sehr wertvoll für uns“, weiß Köberl.

Nach einer bemerkenswert starken Saison 22/23 (Platz 6) finden sich die Mauther in der laufenden Runde im Abstiegskampf wieder. Der TSV überwintert auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, hat jedoch nur zwei Punkte mehr als Schlusslicht Schöfweg. Köberl versichert den Anhängern des Vereins mit dem Brustton der Überzeugung: „Wir alle arbeiten gemeinsam am obersten Ziel Klassenerhalt.“

− mid