Ab 1. Oktober auf Amazon
Zweite Staffel für Bully Herbigs "LOL: Last One Laughing"

27.09.2021 | Stand 22.09.2023, 1:23 Uhr

Wie soll man da nicht lachen? Max Giermann ist auch in der zweiten Staffel der Amazon-Show "LOL: Last One Laughing" dabei. Hier parodiert er den Moderator Jorge Gonzalez. −Foto: Amazon Prime Video

Willkommen bei der Hauptversammlung der Spaßmacher: In der Show "LOL – Last One Laughing" werden zehn bekannte Comedians für sechs Stunden in einen Raum gesperrt und treiben allerlei Schabernack. Doch wer grinst, kichert oder gar lauthals lacht, wird von Spielleiter Michael "Bully" Herbig disqualifiziert – mit diesem Konzept wurde die Spaßmacher-Show im Frühjahr zum enormen Erfolg für Amazon Prime Video. Deshalb schiebt der Streaminganbieter nun flugs sechs neue halbstündige Folgen nach, die ab diesem Freitag, 1. Oktober verfügbar sind. Unter anderem liefern sich erneut Anke Engelke und Bastian Pastewka, die einstigen Kollegen aus alten "Sat.1-Wochenshow"-Zeiten, einen Wettkampf um die Mundwinkel.



"LOL ist wie Schach. Nur viel lustiger", sagt Bully Herbig über die bewusst familienfreundlich gehaltene Show, die auf einem japanischen TV-Konzept basiert. Die Kandidaten, darunter arrivierte Comedians ebenso wie Newcomer, müssen sechs Stunden durchhalten, während sie von 40 Kameras überwacht werden – Scherze sind erlaubt, Lachen aber streng verboten. Um ihre Kollegen zu erheitern, haben die erfahrenen Spaßmacher kleine Aktionen und Auftritte vorbereitet. Bastian Pastewka etwa schnappt sich einen Rasierapparat, rasiert sich damit (oder tut zumindest so als ob) erst den Intimbereich und dann die Zunge. Um bei den Auftritten seiner Kollegen nicht unwillkürlich zu schmunzeln, nuckelt er an einer altmodischen Sherlock-Holmes-Pfeife.

Max Giermann parodiert mit Glitzerjacke und Stöckelschuhen auf hinreißende Art den bekannten Moderator Jorge Gonzalez, und Anke Engelke nötigt als Chorleiterin ihre Konkurrenten, einen Kanon zu singen. Weitere Kandidaten sind Klaas Heufer-Umlauf, Martina Hill, Annette Frier, Kurt Krömer, Tahnee, Larissa Rieß ("Neo Magazin Royale") und ZDF-Moderator Tommi Schmitt ("Studio Schmitt").

Jeder versucht auf seine Art, die anderen zu erheitern und sich selber das Lachen verkneifen – etwa durch emsiges Essen von Bananen. Bully Herbig beobachtet die Mienen der Kandidaten auf Monitoren und buzzert, sobald jemand amüsiert die Lachmuskeln verzieht. Als ersten trifft es Klaas Heufer-Umlauf, der sich zu Beginn der Show noch betont lässig gibt und tönt, das Treffen habe etwas von einer langweiligen WG-Party. Doch dann leistet ausgerechnet er sich Erster einen Lacher und kassiert eine gelbe Karte: Beim zweiten Mal muss der betreffende Kandidat das Studio in der Optik eines gemütlichen Wohnzimmers verlassen und darf sich zu Bully ins Überwachungsstudio setzen.

Wer am Schluss übrig bleibt und buchstäblich als letzter lacht, gewinnt ein Preisgeld von 50000 Euro, das für einen guten Zweck gespendet wird – in der ersten Staffel war das Torsten Sträter. Apropos Geld: Branchengerüchten zufolge kassierten die Teilnehmer der ersten Staffel pro Kopf einen hohen fünfstelligen Betrag, einzelne sollen sogar bis zu 100000 Euro erhalten haben – und das für eine Sendung, die im Lauf von nur einem einzigen Tag gedreht wird.

Cornelia Wystrichowski

•"LOL – Last One Laughing" ab Freitag, 1.10., Amazon Video

•Trailer auf pnp.de/kultur