Corona, Grippe und Co.
Richtig auf den Winter vorbereitet: Das gehört in die Hausapotheke

30.10.2022 | Stand 22.09.2023, 3:57 Uhr |

Vor dem Winter sollte man seine Hausapotheke mit den wichtigsten Medikamenten füllen. −Foto: dpa

Von Daniela Laitinen

Der Winter steht vor der Tür und damit auch die Zeit der schniefenden Nasen und kratzenden Kehlen. Angesichts von Corona und Lieferengpässen bei Medikamenten sollte man daher seine Hausapotheke entsprechend füllen. Wir sagen, was unbedingt hinein gehört.





Schon seit längerem plagen die Apotheken in Bayern Lieferengpässe bei den Medikamenten. Zuletzt hieß es, ihnen ginge die Kinderarznei aus. Darum raten die Apotheker auch, über eine gut gefüllte Hausapotheke zu verfügen. „Um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein“, sagt Barbara Absolon, Vorstandsmitglied des Bayerischen Apothekerverbandes e.V., in einer Pressemitteilung.

Der Verband verrät auch, was angesichts des bevorstehenden Winters mit Grippe und Corona unbedingt in die Hausapotheke gehört.

Erste Hilfe bei Verletzungen

Im Fall von äußerlichen Verletzungen sollte Verbandsmaterial wie Kompressen oder elastische Binden griffbereit sein. Auch sind eine Verbandschere und Verbandklammern empfehlenswert. Selbstverständlich gehören auch Pflaster und Wundspray in die Hausapotheke.

Zudem ist eine Salbe gegen Prellungen und ein Brand- und Wundgel für Verbrennungen empfehlenswert.

Hausapotheke für Erkältung und Corona rüsten

Winter ist auch immer Grippe- und Erkältungszeit. Darum ist ein guter Vorrat an fieber- und schmerzlindernden Mitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol sinnvoll. Hinzu kommen schleimlösende und abschwellende Medikamente sowie Hustenstiller. Hustenbonbons, Erkältungstee und heiße Zitrone leisten auch einen guten Beitrag zur schnellen Genesung. Nasenspray und ein guter Vorrat Taschentücher schaden ebenfalls nicht.

Im dritten Corona-Winter sollte man zudem Desinfektionsmittel, Gummihandschuhe, FFP- und OP-Masken und vor allem Schnelltests in der Hausapotheke haben. Das nicht nur, um auf mögliche Engpässe in den Apotheken vorbereitet zu sein. Bei einem Corona-Verdacht sollte man ja tunlichst nicht mehr aus dem Haus gehen.

Vorbereitet, falls der Bauch rebelliert

Immer zuhause haben sollte man Mittel gegen Magen-Darm-Erkrankungen. Diese treffen einen meist unvermittelt und ohne große Ankündigung, können aber gleich sehr heftig ausfallen. Dann ist es gut, Durchfallmittel und Medikamente gegen Brechreiz bereits in der Hausapotheke zu haben. Fencheltee beruhigt den aufgewühlten Bauch ebenso.

Mit diesem Vorrat an Medikamenten kann man dem Winter beruhigt entgegensehen. Und wer mit ein wenig körperlicher Bewegung, viel frischer Luft und gesunder Ernährung auch noch für ein gutes Immunsystem sorgt, ist auf der ganz sicheren Seite.