Obing
Anleinpflicht für große Hunde am Obinger See

04.07.2019 | Stand 04.07.2019, 16:02 Uhr |

Rund um den Obinger See haben Besitzer von großen Hunden und Kampfhunden künftig die Pflicht, ihre Vierbeiner anzuleinen. Neben dieser offiziellen Verordnung beschloss der Gemeinderat, Abfallbehälter neben an Stationen mit den Tütenspendern aufzustellen, damit nicht so viele Hundekotbeutel in der Landschaft landen. −Foto: Inge Graichen

In der Sitzung des Obinger Gemeinderats wurden die Anträge der Bürger aus der diesjährigen Bürgerversammlung im Mai behandelt. Dort war wieder einmal das Verhalten von Hundebesitzern kritisiert worden, die den Kot ihrer Vierbeiner nicht ordnungsgemäß entsorgten oder die Tiere frei auf Feldern und Wiesen herumlaufen ließen. Eine Anleinpflicht war gefordert worden.

Bürgermeister Sepp Huber erläuterte, die Gemeindeverwaltung habe sich über ihre rechtlichen Möglichkeiten für eine solche Verordnung erkundigt. Eine entsprechende Verordnung zur Anleinpflicht könne nur bezogen auf Kampfhunde und große Hunde mit einer Schulterhöhe von mindestens 50 Zentimeter erlassen werden; außerdem dürfe sie nur ein räumlich genau festgelegtes Gebiet betreffen. Denkbar sei, so Huber, eine Anleinpflicht für den Rundweg um den Obinger See.

Eine Mehrheit von zehn Gemeinderäten sprach sich für eine Verordnung zur Anleinpflicht für große Hunde rund um den Obinger See aus. Ergänzend sollen die Tafeln erneuert werden, die ohnehin schon um das Anleinen der Hunde am Seerundweg bitten.

Das Gremium einigte sich außerdem darauf, die vorhandenen Stationen mit den Tütenspendern rund um den Obinger See zusätzlich mit Abfallbehältern auszurüsten, in denen die Beutel samt Hundekot entsorgt werden können. - ig
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