Ein Dezember ohne Glühwein? Vielen Christkindlmärkten droht das Aus!

29.11.2022
−Foto: unsplash.com

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Der Dezember ist geprägt von weißer Landschaft, dicken Jacken und vor allem eins: Den liebevollen Christkindlmärkten, welche uns jedes Jahr aufs neue in der Stadtmitte versammeln lassen. Doch seit zwei Jahren ist alles anders. Schon im letzten Jahr gab es erhebliche Einschränkungen, viele Märkte wurden kurz vor dem eigentlichen Beginn abgesagt.

Dieses Jahr kommt eine entsprechende Absage schon früher, auch wenn bei einigen noch weiterhin Hoffnung besteht, die Christkindlmärkte tatsächlich austragen zu können. Für viele heißt es allerdings in der Weihnachtszeit: Zuhause bleiben. Die Beschäftigung wird in diesem Fall wohl durch die Konsole oder Netflix entstehen, aber auch bemybet.com/de eignet sich hervorragend, um die Zeit an kalten Tagen zu vertreiben, und so Langeweile vorzubeugen.

Christkindlmarkt in Passau abgesagt - Regensburg bleibt weiter geöffnet

Der diesjährige Christkindlmarkt in Passau wurde vor wenigen Tagen abgesagt. Auf der Webseite des Veranstalters findet sich bereits eine Information. Dieser ist zu entnehmen, dass der Markt voraussichtlich erst nächste Saison, also Ende November 2022, öffnen wird. Eine Enttäuschung für viele, die sich dieses Jahr besonders auf den Markt gefreut haben. Schließlich gab es im Jahr 2021 wenig Veranstaltungen, welche für den öffentlichen Raum zugänglich waren. Ein Christkindlmarkt hätte in dieser schweren Zeit wohl wenigstens ein bisschen Normalität zurückgegeben. Doch daraus wird dieses Jahr wohl nichts.

Am 19.11. ließ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in den Nachrichten verkünden, alle bayerischen Weihnachtsmärkte für dieses Jahr absagen zu wollen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Markt in Regensburg jedoch bereits für wenige Stunden geöffnet. Und scheinbar zählen die Regelungen für diesen Markt nicht. Denn alle anderen Weihnachtsmärkte wurden, wie von Söder gefordert, abgesagt worden. Nur die Buden in Regensburg stehen noch heute. Hier nimmt das Treiben seinen Lauf - trotz der harten Regelungen.

Denn zum Eintritt auf den Regensburger Weihnachtsmarkt wird streng nach 2G kontrolliert. Personen, die weder geimpft noch genesen sind, erhalten keinen Zugang. Veranstalter Peter Kittel betonte, "keine Rebellion starten oder Corona gar leugnen zu wollen". Vielmehr wurde der Markt eröffnet, weil die Verträge mit Ausstellern bereit abgeschlossen und gültig waren. Eine Absage, obwohl die meisten Buden bereits aufgebaut sind, wäre in einer finanziellen Katastrophe geendet.

Auch Regensburg wird bald schließen müssen

Am 23.11. soll es dann allerdings so weit sein: Der Beschluss, die Weihnachtsmärkte abzusagen, wird voraussichtlich an diesem Datum amtlich. Das wird dann auch für den Regensburger Markt das Aus bedeuten. Bis dahin wäre es auch den anderen Märkten, zumindest rechtlich gesehen, gestattet gewesen, ganz normal zu öffnen. Laut Söder habe die Politik lange die Hoffnung gehabt, die Veranstalter würden die Absagen von sich aus bekannt geben. Dem war erwartungsgemäß allerdings nicht so, weshalb das Land Bayern ab sofort einschreitet.

Andere Bundesländer in Feierlaune

Während es in Bayern auf den Straßen zur Weihnachtszeit wohl ruhiger zugehen wird, können die Märkte in anderen Bundesländern stattfinden. In Hessen zum Beispiel können die meisten Weihnachtsmärkte ohne weitere Komplikationen starten. Hier gilt - beim Bummeln - lediglich die Maskenpflicht.

Die Prognose für nächstes Jahr ist aktuell natürlich schwer zu stellen. Der Veranstalter des Christkindlmarktes in Passau verkündete jedoch bereits, dass für nächstes Jahr voraussichtlich die 2G Regeln gelten werden. Dies ist jedoch vielmehr eine Bestandsaufnahme - niemand kann tatsächlich in die Zukunft blicken.

Für dieses Jahr gilt es also erneut: Weihnachten nach Möglichkeit in kleinem Kreis feiern. Schließlich befinden wir uns noch immer in einer Situation, welche das alltägliche Leben so gut wie unmöglich macht. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Die Supermärkte und Discounter sind schon jetzt in Feiertags Laune und bieten unzählige Artikel rund ums Fest an. Zwar ist dies natürlich kein Ersatz für einen Weihnachtsmarkt, kann jedoch zumindest ein bisschen Stimmung aufkommen lassen.