Automobilrevolution - Perspektive bis 2030

28.04.2022
−Foto: impulsQ UG

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Die Digitalisierung, die zunehmende Automatisierung und neue Geschäftsmodelle haben andere Branchen revolutioniert, und die Automobilindustrie wird da keine Ausnahme bilden. Diese Kräfte führen zu vier disruptiven, technologiegetriebenen Trends in der Automobilbranche: vielfältige Mobilität, autonomes Fahren, Elektrifizierung und Konnektivität. Die heutigen Volkswirtschaften befinden sich in einem dramatischen Wandel, ausgelöst durch die Entwicklung in den Schwellenländern, den beschleunigten Aufstieg neuer Technologien, die Nachhaltigkeitspolitik und die sich ändernden Präferenzen der Verbraucher in Bezug auf das Eigentum. Es gibt weitere Analysen, welche diverse Bereiche betreffen, wie zum Beispiel die Seite https://betting.com/de, welche sich mit Wettangelegenheiten beschäftigt. Wir möchten allerdings darauf eingehen, wie sich die Automobilindustrie ungefähr ändern wird.

Prognosen neuer Geschäftsmodelle

Die Einnahmen aus dem Automobilsektor werden erheblich steigen und sich in Richtung On-Demand-Mobilitätsdienste und datengesteuerte Dienstleistungen diversifizieren. Dies könnte bis zu 1,5 Billionen Dollar - oder 30 Prozent mehr - an zusätzlichem Umsatzpotenzial im Jahr 2030 schaffen, verglichen mit etwa 5,2 Billionen Dollar aus dem traditionellen Autoverkauf und Aftermarket-Produkten/Dienstleistungen, ein Anstieg um 50 Prozent von etwa 3,5 Billionen Dollar im Jahr 2015.

Anstieg der Zahlen trotz geteilter Mobilität

Insgesamt werden die weltweiten Autoverkäufe weiter wachsen, aber die jährliche Wachstumsrate wird voraussichtlich von 3,6 Prozent in den letzten fünf Jahren auf etwa 2 Prozent im Jahr 2030 sinken. Dieser Rückgang wird vor allem durch makroökonomische Faktoren und das Aufkommen neuer Mobilitätsdienste wie Carsharing und E-Hailing bedingt sein. Eine detaillierte Analyse legt nahe, dass dichte Gebiete mit einem großen, etablierten Fahrzeugbestand ein fruchtbarer Boden für diese neuen Mobilitätsdienste sind, und viele Städte und Vorstädte in Europa und Nordamerika entsprechen diesem Profil.

Konsumentenutzung ändert sich

Veränderte Verbraucherpräferenzen, strengere Vorschriften und technologische Durchbrüche führen zu einem grundlegenden Wandel im individuellen Mobilitätsverhalten. Die Menschen nutzen zunehmend mehrere Verkehrsmittel, um ihre Wege zu bewältigen; Waren und Dienstleistungen werden zu den Verbrauchern geliefert und nicht von ihnen abgeholt. Infolgedessen wird das traditionelle Geschäftsmodell des Autoverkaufs durch eine Reihe vielfältiger Mobilitätslösungen auf Abruf ergänzt werden, vor allem in dichten städtischen Umgebungen, die die Nutzung des Privatwagens aktiv einschränken.

Schlusswort

Die Automobilhersteller müssen ihre Produkte/Dienstleistungen weiter differenzieren und ihr Wertversprechen vom traditionellen Autoverkauf und der Wartung hin zu integrierten Mobilitätsdienstleistungen ändern. Dies wird sie in eine stärkere Position versetzen, um einen Anteil am weltweit wachsenden Umsatz- und Gewinnpool der Automobilindustrie zu behalten, einschließlich neuer Geschäftsmodelle wie Online-Verkauf und Mobilitätsdienste, und die Chancen zwischen dem Kerngeschäft der Automobilindustrie und neuen Geschäftsmodellen für die Mobilität zu nutzen. Um im Jahr 2030 erfolgreich zu sein, müssen die Akteure der Automobilindustrie kontinuierlich neue Markttrends antizipieren, Alternativen und Ergänzungen zum traditionellen Geschäftsmodell erforschen und neue Geschäftsmodelle für die Mobilität sowie deren wirtschaftliche und verbraucherorientierte Tragfähigkeit untersuchen.