Sicherheit: Auch während der Winterzeit ein sicheres Zuhause

29.11.2022
−Foto: unsplash.com

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Die meisten Menschen gehen davon aus, dass gerade in der dunklen Jahreszeit Einbrüche und Diebstähle zunehmen. Allerdings stellt sich die Realität etwas anders dar, denn der prozentuale höhere Anteil der Einbrüche findet tatsächlich am helllichten Tag statt. Vor allem nutzen Einbrecher die Zeit, wenn die Menschen ihren alltäglichen Beschäftigungen, also der Arbeit oder dem Schulbesuch, nachgehen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass neben der Sicherung von Türen und Fenstern auch weitere Maßnahmen zum Schutz des eigenen Hab und Guts getroffen werden. Ein Tresor bietet sich als sehr gute Lösung an. Zusätzlich gibt es zum effektiven Abschrecken von Einbrechern aber noch weitere Sicherheitsmaßnahmen, die man nicht außer Acht lassen sollte.

Tresore haben eine abschreckende Wirkung

Tresore wirken auf Einbrecher tatsächlich abschreckend. Auch wenn die Meinung weit verbreitet ist, dass Einbrecher stets sehr professionell handeln, sehr gut organisiert sind und immer über das benötigte Werkzeug verfügen, so sieht das in der Realität ganz anders aus. Auch wenn es sicherlich derart organisierte Verbrecherbanden gibt, so ist der Anteil aber verschwindend gering. Der größte Anteil der Einbrüche wird nämlich von den sogenannten Gelegenheitsverbrechern ausgeübt. Für gewöhnlich nutzen Einbrecher die kleinen alltäglichen Unachtsamkeiten wie offene Fenster und ungesicherte Türen aus. Es geht immer darum, dass es möglichst schnell geht. Stößt ein Einbrecher aber auf einen Tresor, so wäre das immer mit großem Zeitaufwand verbunden. So zeigt allein das bloße Vorhandensein eines Tresors bereits sofort eine abschreckende Wirkung. Insbesondere die Gelegenheitseinbrecher, die zum einen überhaupt nicht ausgerüstet sind, um sich zielführend mit einem Tresor auseinanderzusetzen, sind oftmals sofort abgeschreckt. Das bedeutet, ein Tresor ist ein genialer Wächter, um wertvolle Gegenstände, Bargeld und wichtige Unterlagen vor unbefugten Zugriffen zu schützen.

Alarmsysteme erhöhen die Sicherheit immens

Für gewöhnlich stehen im Visier von vermeintlichen Einbrechern immer Häuser, die einen einfachen und unkomplizierten Zugang gewähren. Nicht selten ist eine gut sichtbar angebrachte Alarmanlage schon Abschreckung genug. Sie sorgt lange vor dem Auslösen dafür, dass der Versuch des Einbruchs gleich wieder verworfen wird.

Smarte Sicherheitssysteme bieten hier besonders guten Schutz. Die einzelnen Elemente sind hier miteinander vernetzt, wobei die Zentrale den Hauptbestandteil des Systems bezeichnet. Gesteuert werden kann sie beispielsweise über das Tablet oder über das Handy mittels eines Sprachbefehls. Die wichtigsten Komponenten eines solchen Sicherheitssystems beinhalten vor allem Tür- und Fenstersensoren, Bewegungsmelder, Kameras und manchmal auch ein Rauchmelder.

Kameras erweisen sich ebenfalls als sehr hilfreich

Insbesondere Kameras gelten als besonderes Abschreckungsmittel für Einbrecher. Die Gefahr, sich auf einer Videoaufzeichnung wiederzufinden, ist einfach zu groß. Damit dienen Kameras bereits im Vorfeld eines Einbruchsversuchs als optimale Abschreckung. Besitzer von smarten Sicherheitssystemen haben noch einen zusätzlichen Vorteil, denn die Kamera kann auch von unterwegs über das Handy angesteuert werden. So kann man das eigene Heim in gewisser Weise persönlich von Zeit zu Zeit überwachen. Zum einen hat man so die Möglichkeit, sich einen sofortigen Überblick über die heimische Situation via Live-Bild zu verschaffen, zum anderen werden die aufgezeichneten Daten in einer Cloud gespeichert. Das bedeutet, die Bilder können im Nachgang noch einmal in Ruhe betrachtet werden.

Bewegungsmelder und Sensoren sind heimlichen Wächter

Sensoren bilden hinsichtlich des Einbruchschutzes eine besonders wichtige Rolle. Sie werden immer an Türen, Balkon- oder Terrassentüren und natürlich auch an Fenstern angebracht. Bei dem Versuch von Unbefugten, ein Fenster oder eine Tür zu öffnen, sorgen die Sensoren augenblicklich dafür, dass der Alarm ausgelöst wird. Eine weitere sehr effektive Methode zur Abschreckung von Einbrechern sind vor allem auch Lampen, die mit Bewegungsmeldern gekoppelt sind.

Unterschiedliche Arten des Alarms

Beim Einsatz eines smarten Sicherheitssystems kann man sich immer entscheiden, ob der Alarm an das Handy gesendet werden soll, oder ob sofort eine am Haus befindliche Alarmsirene ausgelöst werden soll. Es ist immer empfehlenswert, wenn eine Alarmsirene in die digitale Alarmanlage eingebunden ist. Trotz fortschreitender Digitalisierung kann noch immer nicht zu 100 % sichergestellt werden, dass überall eine stabile Funkverbindung gewährleistet ist. Leider gehören Funklöcher noch immer zu unserem Alltag. Das birgt leider die Gefahr, dass ein ausgelöster Alarm aufgrund der fehlenden Funkverbindung nicht beim Empfänger ankommt. So ist es dann natürlich auch nicht möglich, im passenden Augenblick die Polizei zu informieren. Darum ist es immer deutlich sicherer, wenn die Anlage zusätzlich mit der mit Sirene gekoppelt ist. So kann man zumindest hoffen, dass die Nachbarn das Alarmieren der Polizei übernehmen werden.

Zu beachtende Faktoren

Die genannten Sicherheitsmaßnahmen sorgen für die größte Effektivität in Sachen Verhinderung eines Einbruchs. Doch darüber hinaus gibt einige Maßnahmen, die für viel Sicherheit sorgen und gleichzeitig keinerlei Kosten verursachen. Leider vergessen Hausbesitzer oftmals Kleinigkeiten, die aber für Einbrecher eine echte Einladung bedeuten. Im Folgenden werden diese Faktoren noch einmal in aller Deutlichkeit aufgeführt.

Fenster und Türen müssen verschlossen sein

Eine grobe Fahrlässigkeit vonseiten der Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses sind geöffnete oder halbgeöffnete Fenster. Vielfach verbleiben Fenster in der Kippstellung. Das entspricht nahezu einer direkten Einladung für Einbrecher. Fenster sind auch bei kurzer Abwesenheit grundsätzlich ordnungsgemäß zu schließen. Es bedarf letztlich nur eines Handgriffes und ein gekipptes Fenster lässt sich geräuschlos öffnen. Auch Balkontüren bleiben einfach offen. Niemand geht davon aus, dass am helllichten Tag eingebrochen wird. Doch wie eingangs bereits erwähnt, finden die meisten Einbrüche tagsüber statt. Das Gleiche gilt natürlich auch für Terrassentüren. Immer wieder wird davon ausgegangen, dass Türen, die sich außerhalb der Sicht befinden, nicht gefährdet sind. Sie sind aber definitiv eine Einladung. Grundsätzlich gilt, sobald man das Heim, egal ob Wohnung oder Haus, verlässt, müssen sowohl Fenster und Türen ordnungsgemäß geschlossen werden.

Schutz vor neugierigen Blicken

Die eigenen 4 Wände sollten immer vor den Blicken Neugieriger geschützt sein. Gerade in der Dunkelheit bieten beleuchtete Räume ganz fantastische Einblicke. Leider verschafft das den potenziellen Einbrechern einen idealen Überblick über die eigene Wohnsituation. Auch die vorhandenen Gegenstände können so im Vorfeld schon mal begutachtet werden. Hier können Zeitschaltuhren, die die Jalousien automatisch bedienen, äußerst hilfreich sein. Passend mit der eintretenden Dunkelheit wird so die Sicht auf die beleuchtenden Räume sofort versperrt. Zudem ist es nicht möglich zu erkennen, ob jemand zu Hause ist oder nicht.