Pasten, Saucen, Öl
Diese Gewürze sind essenziell in der koreanischen Küche

18.06.2024 | Stand 27.06.2024, 16:19 Uhr |

Gochugaru-Chili - Gochugaru-Chili sind getrocknete rote Chilischoten als Pulver oder Flocken. Es ist unentbehrlich zum Abschmecken koreanischer Beilagen, hier etwa eines Kimchi-Pfannkuchens. - Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Ohne die fermentierten Pasten, Chiliflocken und Sesamkörner können die beliebten Korea-Gerichte nicht abgeschmeckt werden. Ein Überblick.

Diese Gewürze und Pasten sind ein Muss für alle, die koreanisch kochen wollen. Sie erzeugen die typischen Geschmacksrichtungen wie scharf, salzig, süß und umami. 

- Doenjang: Eine langsam fermentierte Sojabohnenpaste, die dem japanischen Miso ähnelt. Sie wird als Grundlage für Suppen, Eintöpfe oder Marinaden verwendet.

- Gochujang: Eine scharfe, fermentierte Paste aus Klebreismehl, Sojabohnenmehl, Chili und Meersalz sowie Gerstenmalzpulver und Reissirup. Traditionell wird die Paste in Tontöpfen eingelegt. Sie ist bei Raumtemperatur trocken lange haltbar.

- Ssamjang: Eine Chili-Sojabohnen-Sauce aus Doenjang und Gochujang, die als Dip etwa zu Bulgogi oder als Grundlage für andere Gerichte verwendet wird. 

- Gochugaru: Pulver oder Flocken aus getrockneten roten Chilischoten, unentbehrlich für Banchan (Beilagen), Suppen und Kimchi, dient ähnlich wie Pfeffer zum Abschmecken.

- geröstete Sesamkörner: Zum Garnieren und um die Aromen besser entfalten zu lassen.

- geröstetes Sesamöl: Tropfenweise zum Abschmecken und Würzen.

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