Gesellschaft
Kontakte & Co.: Aktiv werden gegen Einsamkeit

28.06.2024 | Stand 03.07.2024, 16:24 Uhr |

Einsamkeit - Einsamkeit ist keine Frage des Alters und kann sich unterschiedlich stark bemerkbar machen. - Foto: Michael Matthey/dpa/dpa-tmn

Einsamkeit sieht man Menschen nicht an, aber sie kann sehr belasten und sogar krank machen. Das Kompetenznetz Einsamkeit klärt auf und zeigt Wege zur Lösung.

Einsamkeit kann krank machen. Klingt seltsam, ist aber ein ernstes Problem. Hilfe bei Einsamkeit gibt es auch im Netz. Informationen zu Hilfs- und Beratungsangeboten finden Betroffene auf der Webseite des Kompetenznetzes Einsamkeit unter https://kompetenznetz-einsamkeit.de/angebote. Mit der Angebotslandkarte kann man auch direkt nach Unterstützung in der Nähe suchen: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/angebotslandkarte. 

Außerdem listet das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMdSFFJ) geförderte Kompetenznetz verschiedene Apps auf, die den Austausch mit anderen und Verabredungen und Treffen gemeinsame Aktivitäten ermöglichen.

Einsamkeit: Was ist das eigentlich genau?

Einsamkeit ist ein subjektives Gefühl, bei dem die eigenen sozialen Beziehungen nicht den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen. Zum Beispiel, wenn sie weniger Kontakt zu anderen Menschen haben, als sie es gerne möchten. Für manche bedeutet es einen empfundenen Mangel an engen, emotionalen Bindungen. 

„Einsamkeit kann sich unterschiedlich stark bemerkbar machen und betroffene Menschen leiden häufig sehr massiv darunter und haben nicht frei gewählt, einsam zu sein“, so Dr. Andrea Benecke, Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).

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