Nebenkostenabrechnung
So sparen Sie ohne Komfort-Einbußen Wasser ein

06.02.2024 | Stand 27.02.2024, 0:43 Uhr

Unter der Dusche - Spart bares Geld bei Wasser- und Heizkosten: Beim Duschen verbrauchen wir im Schnitt nur 70 Liter während beim Baden 150 bis 200 Liter anfallen. - Foto: Annette Riedl/dpa

Warmwasser ist ein echter Energiefresser. Ohne geht es natürlich nicht, aber: muss es auch nicht. Denn nur kleine Änderungen im Alltag sorgen für eine um mehrere hundert Euro niedrigere Rechnung.

Für Warmwasser verbraucht ein Haushalt ähnlich viel Energie wie mit allen Elektrogeräten zusammen, informiert die gemeinnützige Beratungsgesellschaft Co2online. Wassersparen lohnt sich deshalb so richtig. 

Das können Sie tun:

- Verwenden Sie einen Sparduschkopf. Das halbiert den Wasserverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Duschkopf. Das macht im Jahr bei einem durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt 365 Euro aus.

- Duschen Sie eher, als dass Sie baden. Eine herkömmliche Badewanne fasst 150 bis 200 Liter, beim Duschen verbrauchen wir dagegen im Schnitt 70 Liter.  Außerdem fallen bis zu 105 Euro weniger für Wasser- und Heizkosten an. 

- Waschen Sie sich Ihre Hände kalt. Das spart im Durchschnittshaushalt etwa 85 Euro pro Jahr. 

- Nutzen Sie, wenn vorhanden, immer Ihren Geschirrspüler. Der verbraucht weniger Wasser und Energie als eine Handwäsche. Das spart laut den Experten 75 Euro im Jahr.

- Stellen Sie die Temperatur richtig ein. Die Wassertemperatur muss in einer zentralen Heizanlage nicht mehr als 60 Grad Celsius betragen – aber auch nicht weniger, da dies die Mindesttemperatur für den Schutz vor Legionellen ist. 

Bei dezen­tralen Lösungen wie Durch­lauf­erhitzern genügen niedrigere Temperaturen, da das Wasser hier nicht länger auf dieser Temperatur gehalten wird und so keine Gefahr durch Legionellen besteht: An der Küchen­spüle reichen etwa 45 Grad, zum Duschen ungefähr 38 Grad. Wie viel das am Ende auf der Nebenkostenrechnung ausmacht, ist individuell verschieden.

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