Schifffahrt
Vereinspräsident: „Säntis“-Bergung technisch weiter möglich

27.05.2024 | Stand 28.05.2024, 23:06 Uhr

"Säntis"-Bergung - Der Präsident des Schiffsbergevereins, Silvan Paganini, hält ein Modell des 1933 im Bodensee versenkten Dampfschiffs "Säntis" in der Werft der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt in der Hand. - Foto: Aleksandra Bakmaz/dpa

Eine Bergung des historischen Dampfschiffs „Säntis“ vom Grund des Bodensees hält der Präsident des Schiffsbergevereins, Silvan Paganini, trotz Fehlversuchen und Projektende weiter für technisch machbar. „Die Frage ist nur: Hat man die Ressourcen dazu, es zu tun“, sagte er am Montag in Romanshorn (Schweiz). Der Verein hatte seit April erfolglos versucht, den mehr als 130 Jahre alten Bodensee-Dampfer aus 210 Metern Tiefe zu holen.

Tausende Arbeitsstunden und ein Großteil des Budgets seien in die beiden Bergungsversuche geflossen. Für ihn sei das Projekt gestorben. „Ich kann nicht mehr diesen Aufwand betreiben“, sagte Paganini. Wenn sich aber eine Türe öffne und ein Großspender auftauche, könne man über alles reden. Technisch sei die Bergung machbar.

© dpa-infocom, dpa:240527-99-178965/3