Tipps und Tricks

Christbäume: Wann sollte man sie aufstellen und wie halten sie möglichst lange?

06.12.2022 | Stand 06.12.2022, 19:17 Uhr

Wann sollte man den Christbaum kaufen und aufstellen, damit er möglichst lange hält? Dafür gibt es mehrere Tipps und Tricks. −Symbolbild: dpa

Von Anna Neulinger

Alle Jahre wieder schmücken zur Weihnachtszeit zahlreiche Christbäume die Wohnzimmer der Deutschen. Im Jahr 2021 waren es knapp 30 Millionen aufgestellte Bäume. Die Weihnachtstradition ist bei den Leuten wohl so beliebt wie keine andere.



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Die ersten Exemplare werden schon wieder zum Verkauf angeboten. Doch sollte man sie jetzt schon kaufen? Wann sollte man sie aufstellen und wie halten sie möglichst lange? Traditionell wird der Tannenbaum am Heiligabend, 24. Dezember ins Wohnzimmer geholt und geschmückt.

Einige Deutsche stellen ihn aber schon in der Adventszeit auf, um eine vorweihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Auch der Nikolaustag am 6. Dezember ist ein beliebter Anlass, den Baum ins Haus zu holen.

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Tannenbäume halten nur eine begrenzte Zeit lang


Eines sollte man aber bedenken: Nordmanntanne, Blaufichte & Co halten sich laut Waldbesitzerverbänden nur etwa zwei Wochen lang in voller Pracht. Daher kann es sinnvoll sein, den Christbaum erst später ins Haus zu holen. Idealerweise ab dem dritten Advent. So bleibt er garantiert bis nach den Weihnachtsfeiertagen frisch und verliert bis dahin keine Nadeln.

Tipps und Tricks des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger: so bleibt der Baum länger frisch


Es gibt einige Tricks und Tipps, mit deren Hilfe der Christbaum deutlich länger hält als zwei Wochen. All diejenigen, die auch im Advent nicht auf einen Baum verzichten wollen, sollten einige Vorkehrungen treffen.

1. Das A und O: eine gute Wasserversorgung


Man sollte regelmäßig etwas Wasser in den Christbaumständer füllen. Zusätzlich kann man den Baum täglich mit etwas Wasser besprühen, sodass er nicht so schnell austrocknet.

2. Die optimale Aufbewahrung vor dem Aufstellen


Der Baum sollte an einer sonnen- und windgeschützten Stelle im Freien oder in der Garage aufbewahrt werden. Auch vor seiner Verwendung als Christbaum im Warmen sollte man ihn mit Flüssigkeit versorgen, indem man ihn z.B. in einen Eimer mit Wasser stellt.

3. Früh aufstellen


Am besten ist es, den Baum einen Tag vor dem Schmücken aufzustellen, damit er die Äste in die richtige Position bringen kann.

4. Den richtigen Standort wählen



Zu einer längeren Haltbarkeit führt es, wenn man den Tannenbaum an einen Ort ohne Zugluft und ohne direkte Sonneneinstrahlung platziert. Man sollte darüber hinaus darauf achten, dass er nicht in unmittelbarer Nähe eines Heizkörpers oder Ofens steht.

Welche Bäume eignen sich als Christbaum?



In Deutschland werden mehrere Sorten von Nadelbäumen für Weihnachten angeboten. Die Frage, welcher von ihnen die beste Wahl ist, stellt sich nicht grundlos zahlreichen Käufern.

Eine gute Wahl ist auf laut dem Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger jeden Fall die Nordmanntanne. Die Baumart zeichne sich durch einen gleichmäßigen Wuchs und weiche, feste Nadeln in sattem Grün aus, heißt es. Auch die Zahlen sprechen für sich: gut 80 Prozent der Menschen stellen einen solchen Baum in ihr Haus.

Ein weiterer geeigneter Kandidat als Christbaum ist die Blaufichte. Sie unterscheidet sich hauptsachlich durch ihre Farbe von ihren Mitstreitern: die Nadeln schimmern grün bis stahlblau. Sie soll außerdem einen besonders angenehmen Duft verströmen. Weitere beliebte Sorten sind Nobilistannen, Rotfichten, Berg- und Schwarzkiefern, so die Weihnachtsbaumerzeuger.