Fernsehen
Regen: „Watzmann ermittelt“ muss den Tatort verlegen

12.06.2024 | Stand 14.06.2024, 0:56 Uhr |

Dreharbeiten zu „Watzmann ermittelt“ - Ein Handout-Foto zeigt Dreharbeiten zur ARD-Vorabendserie „Watzmann ermittelt“. - Foto: Brian Sarra/ARD/dpa

Auch TV-Kommissare leiden unter dem miesen Wetter in Teilen Deutschlands. Bei einer der erfolgreichsten ARD-Vorabendserien musste wegen des vielen Regens sogar das Drehbuch umgeschrieben werden.

Die Dreharbeiten für neue Folgen der ARD-Vorabendserie „Watzmann ermittelt“ leiden unter dem schlechten Wetter in Süddeutschland. Eine wichtige Szene aus dem Drehbuch musste deswegen inzwischen umgeschrieben werden, wie die PR-Agentur der Produktion am Mittwoch mitteilte. „Seit Drehbeginn ist es nass und regnerisch und für die Jahreszeit ziemlich kalt“, sagte Schauspielerin Katharina Leonore Goebel (Kommissarin Sophia Strasser) laut der Mitteilung. 

Ein Unwetter habe einen Fluss im Raum Berchtesgaden so anschwellen lassen, dass der Showdown in einer Kiesgrube wegen Einsturzgefahr in ein trockenes Dachgeschoss verlegt werden musste. Goebel lobte die fixe Reaktion der Crew: „Produktionsteam und Crew sind sehr professionell und finden selbst in den unmöglichsten Situationen eine Lösung. Da macht durch den gekonnten Einsatz von Licht, Szenenbild, Kamera & Co auf einmal auch ein Dachboden als Motiv für einen Showdown ganz schön was her“, so die Schauspielerin. 

Ihr Kollege Peter Marton alias Kommissar Jerry Paulsen hat sich auf den Drehbeginn der sechsten Staffel sehr gefreut: die Routine, die Struktur, die tägliche Abholung zum Drehen, die Maske. „Das ist was Besonderes für eine lange Zeit - wie eine Beziehung. Das gibt dir ein Gefühl, ein wenig auch zu Hause zu sein. Dazu ist das Drehen mit der Filmfamilie vor und hinter der Kamera in den Bergen wunderschön und birgt immer neue Überraschungen.“

Neben den Drehbüchern studiert Katharina Leonore Goebel aktuell auch den Berliner Mietmarkt. Denn die 34-Jährige sucht eine neue Wohnung in der Hauptstadt. „So wie es aussieht, muss ich bald aus meiner Wohnung raus. Natürlich muss man bei dem angespannten Wohnungsmarkt realistisch bleiben, schön wäre aber zumindest eine Wohnung weit oben, die vergleichsweise hell ist. Und traumhaft natürlich ein Balkon.“

„Watzmann ermittelt“ zählt zu den größten Quotenhits am ARD-Vorabend. Die vergangene Staffel erreichte im Schnitt rund drei Millionen Zuschauern und 13,6 Prozent Marktanteil. Das machte die BR-Produktion 2023 zur zweiterfolgreichsten Vorabendserie in der ARD. Die Wiederholungen laufen derzeit mittwochs um 18.50 Uhr im Ersten. 

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