Blockade
Zwangsmaßnahmen auf AfD-Versammlung in Rosenheim – wegen Gegnern

25.05.2024 | Stand 25.05.2024, 8:35 Uhr

Bei einer Versammlung der AfD in Rosenheim am Freitagabend musste die Polizei Maßnahmen ergreifen. − Symbolbild: Hendrik Schmidt/dpa

Bei einer Versammlung der AfD in Rosenheim am Freitagabend musste die Polizei Maßnahmen ergreifen.



Kurz vor der Eröffnung der Versammlung gegen 19 Uhr tauchten laut Polizei mehrere Personen mit Transparenten und Bannern auf, die versuchten, die Versammlungsfläche zu betreten und die Versammlung am Ludwigsplatz durch laute Zwischenrufe zu stören. Dabei kam es wohl auch zu Beleidigungen zwischen Versammlungsteilnehmern und den anderen anwesenden Personen.

Obwohl die Polizei der Personengruppe eine eigene Versammlungsörtlichkeit zuwies und die Gruppe auch durch Lautsprecherdurchsagen bat, die Örtlichkeit zu verlassen, ging die Gruppe nicht. Ein Teil der Personen setzte sich stattdessen auf die Fahrbahn und auf den seitlichen Bereich der Fahrbahn des Ludwigsplatzes und bildeten dort eine Blockade. Weil der Verkehr aber gesperrt wurde, kam es zu keinen Behinderungen.

Zwangsmaßnahmen erforderlich



Die Polizei musste nun aber Zwangsmaßnahmen ergreifen. Die Personen auf der Straße mussten weggetragen werden. Dabei kam es ersten Erkenntnissen zufolge zu einer Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte. Auch kamen immer wieder Personen der Gruppe zurück, die dann schließlich in Gewahrsam genommen wurden.

Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Weitere Ermittlungen wegen mehreren Verstößen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz folgen.

− kl