Wahlbeteiligung bei rund 50 Prozent
Rosenheimer stimmen im Bürgerentscheid gegen Biotonne

10.06.2024 | Stand 13.06.2024, 17:43 Uhr |

Bis die Sammlung des Bioabfalls in den dezentralen Sammelcontainern eingeführt wird, kann Bioabfall laut Stadt weiterhin an den zwei Biogut-Presscontainern an den Wertstoffinseln abgegeben werden. − Symbolbild: dpa-Magazin

Die Rosenheimerinnen und Rosenheimer haben sich bei einem Bürgerentscheid am Sonntag gegen eine Biotonne vor der Haustüre und für die dezentrale Biogutsammlung an Wertstoffinseln ausgesprochen.



Wie die Stadt in einer Pressemitteilung am Montagvormittag berichtet, stimmten laut einem vorläufigen Endergebnis 72,3 Prozent der Bürgerinnen und Bürger für die dezentrale Sammlung an ausgewählten Wertstoffinseln, 27,7 Prozent stimmten dagegen. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,3 Prozent.

Oberbürgermeister Andreas März hält das von ihm angestoßene Ratsbegehren für den richtigen Schritt: „Das Quorum von 6836 Stimmen wurde mit insgesamt rund 22.300 Stimmen deutlich überschritten. Das zeigt, dass es richtig war, den Bürgerentscheid herbeizuführen.“

Dort kann Bioabfall abgegeben werden



Bis die Sammlung des Bioabfalls in den dezentralen Sammelcontainern eingeführt wird, kann Bioabfall laut Stadt weiterhin an den zwei Biogut-Presscontainern an den Wertstoffinseln am ESV-Sportplatz in der Hochfellnstraße sowie an der Ecke Traberhof- / Kaltwiesstraße in Happing abgegeben werden. Der dazu benötigte Chip ist beim Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Rosenheim kostenfrei erhältlich. Zusätzlich könne Biogut auch am Wertstoffhof in der Innlände abgegeben werden.

− ajk