Im Kreisel gestürzt
Radfahrerin betrunken zu Fall gebracht, Fluchtversuch, Beamte beleidigt – Unfall in Rosenheim eskaliert

14.05.2024 | Stand 14.05.2024, 7:50 Uhr

Durch seinen eigenen Sturz hat ein Radfahrer im Rosenheimer Kreisel am Ludwigsplatz auch eine andere Radfahrerin verletzt. Weil er betrunken war, versuchte er vor der Polizei zu fliehen. − Symbolbild: Polizei Oberbayern

Ein Radfahrer aus Stephanskirchen (Rosenheim) ist betrunken im Kreisel am Ludwigsplatz gestürzt. Dadurch fiel auch eine Frau vom Fahrrad. Als die Polizei eintraf, versuchte der Mann zu fliehen.



Eine 49-jährige Radfahrerin aus Rosenheim, fuhr von der Innstraße aus kommend, in den Kreisel am Ludwigsplatz ein und wollte anschließend den Kreisverkehr in Richtung Königstraße verlassen. Hinter der 49-Jährigen, fuhr zunächst ein 25-jähriger Radfahrer aus Stephanskirchen. Er kürzte seine Fahrtstrecke ab und querte den Kreisel mittig über das dort verbaute Bankett.

Beim Sturz Radfahrerin gerammt



Der Stephanskirchner verlor beim Auffahren auf das Bankett das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Während des Sturzgeschehens rammte er die vorbeifahrende Radfahrerin aus Rosenheim, auch sie fiel dadurch vom Fahrrad auf den Asphalt. Durch den Zusammenstoß erlitten die Radfahrer Prellungen und an den Fahrrädern entstand ein Schaden von gesamt etwa 500 Euro.

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Unfallverursacher versuchte zu fliehen



Kurz nach Eintreffen der Rosenheimer Polizei, versuchte der Stephanskirchner von der Unfallstelle wegzulaufen. Doch die Einsatzkräfte waren schneller und konnten den Flüchtenden einholen. Der Grund seines Weglaufens war auch zügig klar, ein Atemalkoholtest ergab rund 1,50 Promille. Die Beamten ordnete eine Blutentnahme an und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Verhaftet, weil er aggressiv und gewalttätig wurde



Da der Stephanskirchner immer aggressiver und gewaltbereiter wurde, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Gegen diese Maßnahme sperrte er sich, verschränkte seine Arme vor dem Körper und fing an, die Beamten anzuschreien und zu beleidigen. Weite Teile wurden durch die eingesetzte BodyCam der Beamten aufgenommen und dokumentiert.

Ermittlung wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte



Der 25-Jährige wurde zur Dienststelle verbracht und nach Durchführung einer Blutentnahme erfolgen nun auch Ermittlungen wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

− sum