Gemeiner Baumfrevel
Zwei Bäume angebohrt: Ahorne in Kirchham sterben ab

12.10.2023 | Stand 25.10.2023, 12:34 Uhr

Bauhofleiter Thomas Aschbauer zeigt auf die Bohrlöcher, durch die die beiden Ahornbäume zum Absterben gebracht wurden. − Foto: Diet

Im Zuge der Erschließung der Siedlung „Am Steinbergerfeld“ in den 1990er Jahren waren zahlreiche Ahorn- und Lindenbäume gepflanzt worden. Die sind nun scheinbar jemandem zum Ärgernis geworden. Denn die Bäume wurden von einem Unbekannte angebohrt. Sie sterben ab.

Schon im Laufe des Sommers hatte Bauhofleiter Thomas Aschbauer beobachtet, dass zwei Bäume an der Hauptstraße immer mehr Laub verloren und kahl wurden. „Vor sechs Wochen nun zeigten wir die beiden Bäume einem Baumfachmann. Dieser stellte fest, dass die beiden Ahornbäume mehrfach ganz unten am Stamm angebohrt und damit absichtlich zum Absterben gebracht worden waren“, erklärte der Kirchhamer Bauhofleiter.

Gemeinde erstattete Anzeige

Bürgermeister Anton Freudenstein ist es unverständlich, wie man heute, wo jeder Baum geschätzt wird, so einen Naturfrevel begehen kann. „Wir haben den Vorfall bei der Polizei angezeigt. Ob dabei etwas herauskommt, wird sich zeigen. Jedenfalls ist uns dadurch entsprechend dem Alter der Bäume ein Schaden von mehreren Tausend Euro entstanden“, ärgert sich der Bürgermeister über den Baumfrevel.

− di