Hochwassersituation
Katastrophenfall in Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen ausgerufen

02.06.2024 | Stand 02.06.2024, 21:07 Uhr |

Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) hat den Katastrophenfall ausgerufen. − Symbolbild: Uli Deck/dpa

In Straubing hat der Pegel einen Höhe von 618 Zentimetern (Stand 17 Uhr) erreicht. Die Meldestufe 4 im Stadtgebiet Straubing wird daher mit großer Sicherheit in den nächsten Stunden erreicht. Deswegen hat Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) den Katastrophenfall ausgerufen. Am Abend wurde dann auch im Landkreis Straubing-Bogen der Katastrophenfall ausgerufen.



Die Sicherungsmaßnahmen am Schanzlweg gehen gut voran und werden weiterhin fortgesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Schanzlweg sei weiterhin im betroffenen Teilabschnitt für den Verkehr gesperrt. Ebenfalls gesperrt seien die Klostermühlstraße und die Stockergasse. „Es wird dringend darum gebeten, die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Feuerwehr führt seit dem Nachmittag regelmäßig Dammwachen durch, bis auf Weiteres im vierstündigen Rhythmus.

Aufgrund mehrerer Bürgeranfragen ergehen noch folgende Hinweise:

- Der Kindergarten St. Elisabeth ist nach jetzigem Stand am Montag regulär geöffnet.

- Wegen der durch das Hochwasser bedingten Straßensperrungen ergeben sich ab Montag Änderungen bei der Linie 4 des Stadtbusverkehrs. Die betroffenen Busse fahren nur noch von/bis zur Haltestelle Johannes-Turmair-Gymnasium. Nähere Informationen sind auf der Webseite www.straubing.de verfügbar

Katastrophenfall auch im Landkreis ausgerufen



Für den Landkreis Straubing-Bogen wurde um 19 Uhr der Katastrophenfall ausgerufen. Stv. Landrätin Martha Altweck-Glöbl: „Die Maßnahme ermöglicht uns eine schnellere und effizientere Koordinierung der Einsatzkräfte, um den zu erwartenden Aufwand zur Deichsicherung gerecht werden zu können.“

Die Bevölkerung wird gebeten, sich nicht auf den Deichen und an den Geh- und Radwegen in deren unmittelbarer Nähe aufzuhalten und damit auch den Einsatzkräften die Wege jederzeit freizuhalten. Der Donauradweg nördlich der Donau wird ab Montagmittag gesperrt.

− els