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Vollsperrung der Franz-Josef-Strauß-Brücke in Passau ab 22. Juli: So sieht der Zeitplan aus

08.07.2024 | Stand 09.07.2024, 13:29 Uhr |

Am Montag, 22. Juli, beginnt eine neunwöchige Vollsperrung der gesamten FJS-Brücke.

Da die Franz-Josef-Strauß-Brücke umfassend generalsaniert wird, ist sie bereits seit Mitte März halbseitig gesperrt. Die Arbeiten verlaufen laut Stadtverwaltung grundsätzlich planmäßig, sodass bisher keine Verzögerungen aufgetreten sind. Bald allerdings wird es ernst für die Verkehrsteilnehmer:



Am Montag, 22. Juli, beginnt eine neunwöchige Vollsperrung der gesamten Brücke. Der Zeitraum wurde laut Stadtverwaltung so gewählt, dass die Arbeiten größtenteils während der Ferienzeit umgesetzt werden und die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich ausfallen. OB Jürgen Dupper verweist in einer Pressemitteilung auf erhebliche Herausforderungen durch dieses umfangreiche Bauprojekt und auf das großräumige Umleitungskonzept.

So wird umgeleitet



Umgeleitet wird ab 22. Juli von der Nordseite (Maierhof/Hacklberg) kommend über die St 2125, B 85, B 12, Schanzlbrücke und B 8. Dabei wird auch der Verkehr von der B 85 bereits auf die Umleitung hingewiesen. Von der Südseite (Neustift/Auerbach) kommend erfolgt die Umleitung weiterhin über die B 8, Schanzlbrücke, B12, B 85 und St 2125. Grundsätzlich wird empfohlen, soweit wie möglich den Bereich zu umfahren und wenn möglich die Autobahnbrücke zu nutzen.
Um abschließende Arbeiten, wie Nachbesserungen an Stahlträgern und Ausbesserungen an korrodierten Blechen durchführen zu können, ist im Anschluss an die Vollsperrung nochmals eine halbseitige Sperrung fällig. Voraussichtlich ab 23. September bis 15. November ist die Fahrt Nord-Süd (Maierhof/Hacklberg nach Neustift/Auerbach) wieder möglich. Alle Fahrzeuge, die von Süden her die Donau queren möchten, müssen weiterhin auf die Umleitung über die Autobahn A3 oder die B8/Schanzlbrücke ausweichen. Die Schaltzeiten der Lichtsignalanlagen werden wieder entsprechend angepasst.

Was bei den Arbeiten gemacht wird


Bei den laufenden Arbeiten wird der Korrosionsschutz der Brücke erneuert, Schweißnahtrisse und korrodierte Bleche werden instandgesetzt, der Fahrbahnbelag erneuert und abgedichtet, dazu kommen Arbeiten an Entwässerung, Geländer, Wartungsstegen und Vogeleinflugschutz. An der Nordseite werden unter anderem die Übergangskonstruktion ausgetauscht sowie die Kappen und die Beleuchtungsmasten erneuert.

An den Unterbauten der Brücke werden der Lagersockel erneuert, schadhafter Beton in Teilbereichen der Pfeiler reprofiliert und Einzelschadstellen am nördlichen Widerlager instandgesetzt. Dass die Brücke saniert werden muss hatte 2019 eine Hauptprüfung ergeben.

− red