Von Reparatur- bis Ladestation
Radtourismus in Passau soll attraktiver werden: SPD stellt mehrere Anträge

15.05.2024 | Stand 15.05.2024, 20:00 Uhr

Eine bessere Fahrrad-Infrastruktur wollen (v.l.) Stadtrat Hans-Jürgen Bauer, Stadträtin Karin Kasberger, Stadträtin Katja Reitmaier, Josef Giermeier (SPD-Ortsverein Passau-West/Haidenhof und Kohlbruck) und Wolfgang Schwenk (SPD-Ortsverein Passau-Heining). − Foto: SPD

Die SPD-Ortsvereine Passau-Heining und Passau-West/Haidenhof und Kohlbruck haben sich zusammengetan, um sich für einen attraktiveren Fahrradtourismus im Stadtgebiet einzusetzen. Im Namen ihrer Parteikollegen hat Stadträtin Katja Reitmaier dafür am Montag einen Antrag bei der Stadt eingereicht.

Fahrradfahren liege in Deutschland „voll im Trend“, betont die Stadträtin. Das Radverkehrsaufkommen habe während der Corona-Pandemie zugenommen, „und mit knapp vier Millionen Radreisenden gewinnt das Reisen mit dem Rad immer mehr an Bedeutung“. Um all den Radtouristen Passau schmackhaft zu machen, brauche es ein umfassendes Angebot. „Dazu zählen Service-points, an denen kleinere Fahrradreparaturen durchgeführt werden können, Luftpumpen vorhanden sind und die Möglichkeit zur Trinkwasserentnahme besteht.“ Von diesen würden auch die Passauer selbst profitieren.

Was die Fraktion beantragt



Mittlerweile seien rund 42 Prozent der Radler elektrisch unterwegs, Recherchen der SPD-Fraktion hätten aber gezeigt, dass beim kostenlosen Laden − gerade in der Nähe von Gastronomie – noch großer Handlungsbedarf bestehe. Mehr Lademöglichkeiten würden „zum Verweilen anregen“ und die Gastronomie stärken.

Außerdem erachte die SPD es „als dringend notwendig, im Bahnhofsbereich sichere und überdachte Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder anzubieten. Damit wird zusätzlich das nachhaltige Reisen mit Rad und Bahn gefördert.“

Konkret beantragt die Fraktion:

•die Modernisierung bestehender und Schaffung von neuen kostenlosen Lademöglichkeiten für E-Bikes im Innenstadtbereich und insbesondere am Donauradweg

•das Errichten von Fahrradreparaturstationen im Stadtgebiet als Ergänzung bestehender Fahrradläden

•eine kostenlose Möglichkeit der Trinkwasserentnahme zum Auffüllen von Trinkflaschen an den Ladestationen

•die Aufnahme von Gesprächen mit der Deutschen Bahn über Fahrradstellplätze im Bahnhofsbereich

•und die Aufnahme all dieser Angebote in den bestehenden Fahrradstadtplan.

− red