Obduktion und DNA-Abgleich
Leiche bei Aushub am Friedhof Inzell entdeckt: Person war rechtmäßig beigesetzt – Keine Straftat

17.06.2024 | Stand 17.06.2024, 15:27 Uhr |

Bei Aushubarbeiten am Friedhof in Inzell stießen Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens auf die kaum verweste Leiche eines schon vor vielen Jahren bestatteten Mannes. − Foto: Wegscheider

Ein Bestattungsunternehmen hat bei Aushubarbeiten in Inzell (Landkreis Traunstein) die Polizei hinzugezogen. Der Verwesungsgrad einer Leiche schien „ungewöhnlich wenig fortgeschritten“ zu sein.



Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens haben am Freitagnachmittag bei Aushubarbeiten in einem bereits aufgelösten Grab auf dem Friedhof in Inzell (Landkreis Traunstein) die sterblichen Überreste einer Leiche geborgen. Aufgrund des ungewöhnlich wenig fortgeschrittenen Verwesungsgrades sowie der allgemeinen Beschaffenheit der Leiche zog das Bestattungsunternehmen die Polizei hinzu.

Unterstützt von Spezialkräften der Spurensicherung übernahm das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen. Nach der Obduktion der Leiche am Samstag sowie einem DNA-Abgleich im Institut für Rechtsmedizin in München konnte eine Straftat ausgeschlossen werden, teilte die Polizei am Montag mit: „Bei dem geborgenen Leichnam handelt es sich um die bereits vor vielen Jahren rechtmäßig in diesem Grab beigesetzte Person“, so Polizeikommissar Daniel Katz, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Dass die sterblichen Überreste des Mannes noch so gut erhalten waren, könne am Sarg oder an der Bodenbeschaffenheit liegen.

− red