Auf Bauernhof in Taching
Feuerwehrler müssen unter schwerem Atemschutz stark rauchendes Strohlager räumen

16.10.2023 | Stand 16.10.2023, 13:34 Uhr

Aus der Türe des Strohlagers quoll starker Rauch. Funkenflug beim Vermahlen des Strohs zwei Tage vorher dürfte dazu geführt haben, dass sich Glutnester entzündeten.  − Fotos: Lamminger/FDL

Mehrere Feuerwehren mussten am Montagvormittag, 16. Oktober, zu einem Bauernhof in Taching (Landkreis Traunstein) ausrücken. Aus dem Strohlager eines Bauernhofes war starker Rauch nach außen gedrungen.

Der Landwirt hatte zwei Tage vorher mit einer Mühle Stroh vermahlen und durch die Türe in den circa 30 Quadratmeter großen Lagerraum geblasen, wie er das schon öfter getan hatte. Das vermahlene Stroh verwendet er als Einstreu im Rinderstall.

Johann Steiner, Kreisobmann im Bauernverband, war am Montagvormittag als aktiver Feuerwehrler selbst mit im Einsatz. Wie er auf Anfrage der Heimatzeitung sagte, dürfte sich im Stroh ein Stein befunden haben, der beim Vermahlen einen Funkenflug auslöst hatte. Dadurch entwickelten sich vermutlich im Strohlager Glutnester, die dann am Montagvormittag zu brennen begannen.

Zwei Feuerwehrler räumten das Strohlager unter schwerem Atemschutz aus. Laut Steiner ist das nicht ganz ungefährlich, das Stroh hätte durchzünden und einen größeren Band auslösen können. Die Einsatzkräfte meisterten diese Aufgabe jedoch fachmännisch, so dass kein weiterer Schaden entstand. „Es hat nur furchtbar geraucht“, beschreibt Steiner das Bild beim Einsatz im Nachhinein. Das Stroh sei abgelöscht und auf ein Feld ausgebracht worden. Zur Absicherung der Feuerwehr war ein Rettungswagen vom BRK vor Ort.

− red/tw