„Coole Köpfe gegen heiße Erde“
Über Klimawandel aufklären: Wanderausstellung an der Grundschule Eggenfelden eröffnet

17.06.2024 | Stand 17.06.2024, 11:00 Uhr |

Bei der Ausstellungseröffnung: (von links) Kevin Chwalczyk (Regionalmanagement des Landkreises), stv. Landrätin Edeltraud Plattner, Martin Hofbauer ( Leiter der Kreisentwicklung),Schulamtsdirektorin Bianca Luczak, Verena Steiner (Klimaschutzmanagerin der Stadt Burghausen), Tanja Wimberger (Umweltbeauftragte der Grundschule Eggenfelden), Andrea Schön (stv. Leiterin der Grundschule Eggenfelden), Birgit Klissenbauer, Umweltbeauftragte der Grundschule Eggenfelden) und Schulleiter Matthias Schmöller.  − Fotos: red

Das Regionalmanagement des Landkreises hat zusammen mit dem Klimaschutzmanagement der Stadt Burghausen und des Landkreises Altötting sowie der Klima- und Energiemodellregionen Klimazukunft Oberinnviertel und Mattigtal die Ausstellung „Klima Kinder – Coole Köpfe gegen heiße Erde“ erarbeitet.

Diese wurde nun verbunden mit dem dazugehörigen Workshop für Lehrkräfte an der Grundschule in Eggenfelden eröffnet. Die Ausstellung vermittelt ein Grundverständnis für das Thema Klimawandel und dessen Folgen. Vor allem aber soll sie zeigen, wie einfach Klimaschutz ist und wie viel Spaß dieser macht.

Die Ausstellung eignet sich für Kinder im Grundschulalter und umfasst 13 Stationen, jede mit eigenen Inhalten und unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen. „Erzählt wird die Ausstellung von einer Schwalbe namens Nyel, die mit den Kindern um die Welt reist und entdeckt, wie wir alle unser Klima schützen können“, weiß Kevin Chwalczyk, Regionalmanager am Landratsamt.

Stationen zu Mobilität, Treibhausgasen und Ernährung



Beispielsweise gibt es ein Treibhauszelt, in dem die Kinder sich hin und her bewegen sollen, wie beispielsweise ein Flugzeug, um dabei zu spüren, wie heiß es im Zelt und – im übertragenden Sinne – auch auf der Erde werden kann. Besonders an den Stationen zu Mobilität, Ernährung und Energie können die Kinder anhand von konkreten Beispielen herausfinden, wie jeder seinen individuellen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann und wie viel Freude es machen kann, den Planeten und seine wertvollen Ressourcen zu schützen.

„Ganz einfache Dinge haben schon eine große Wirkung, wie zum Beispiel öfter mal das Auto stehen lassen oder Obst und Gemüse saisonal genießen“, sagt Chwalczyk. „Und auch die Ausstellung selbst wurde ganzheitlich gedacht: Die Requisiten wurden aus nachhaltigen Materialien wie Holz oder Stoff hergestellt, sodass auch hier das Thema konsequent umgesetzt wird.“

Im Rahmen des Unterrichts



Da die Ausstellung von den Lehrkräften selbst begleitet und gemeinsam mit ihren Schülern im Rahmen des Unterrichts durchgeführt werden soll, hat das Regionalmanagement einen Workshop für interessierte Grundschullehrkräfte des Landkreises organisiert. Der Workshop fand als Fortbildung statt und wurde von Verena Steiner, Klimaschutzmanagerin der Stadt Burghausen und federführende Initiatorin des Projekts, durchgeführt. Insgesamt nahmen 15 Pädagogen teil.

„Da unserer Schule das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig ist, freue ich mich sehr, dass wir diese wirklich kindgerecht und schülerzugewandt gestaltete Ausstellung zu einem solch wichtigen Thema eröffnen durften“, sagte der Leiter der Eggenfeldener Grundschule, Matthias Schmöller. Er dankte allen Initiatoren und Organisatoren, die dieses Projekt möglich machen.

„Die Kinder sind unsere Zukunft – daher ist es wichtig, dass wir ihnen schon jetzt den Wert von Umwelt- und Klimaschutz nahebringen und altersgerecht vermitteln“, sagte stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner. „Ich wünsche allen, die diese ansprechend gestaltete Ausstellung für ihre Unterrichtszwecke nutzen, viel Freude und Spaß bei der Umsetzung gemeinsam mit den Kindern. Ich bin sicher, dass die Schüler daraus eine Menge mitnehmen können.“

Im Landkreis Rottal-Inn wird die Ausstellung im Juni und Juli mehreren Grundschulen zur Verfügung stehen. Interessierte Grundschulen können die Ausstellung bereits für das kommende Schuljahr 2024/2025 über das Regionalmanagement des Landkreises im Zeitraum nach den Osterferien bis zu den Sommerferien buchen.

− red