Nach tödlichem Unfall
„Wir alle stehen unter Schock“: SV Hebertsfelden trauert um Torwart Patrick Preuß (19)

28.01.2024 | Stand 28.01.2024, 17:05 Uhr

Der SV Hebertsfelden trauert um seinen Torwart Patrick Preuß. Der 19-Jährige war am Freitagfrüh bei einem Verkehrsunfall auf der B 20 ums Leben gekommen. − Foto: Archiv Caroline Wimmer

Keine drei Wochen nach dem tödlichen Verkehrsunfall des 24-jährigen Bezirksliga-Fußballers Lukas Röckenschuß vom 1. FC Passau erschüttert erneut ein tragischer Unfalltod die Fußballwelt in Niederbayern. Am Freitagmorgen ist der 19-jährige Torwart des Rottaler Kreisligisten SV Hebertsfelden tödlich verunglückt. Im Verein herrscht tiefe Trauer.



Aus bislang ungeklärter Ursache war der 19-Jährige mit seinem Auto am Freitagmorgen auf der Bundesstraße B20 Höhe Eggenfelden auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Im Krankenhaus erlag Patrick Preuß seinen schweren Verletzungen.

Beim SV Hebertsfelden hinterließ die Meldung über den Unfalltod des 19-jährigen Torhüters am Freitagnachmittag tiefe Betroffenheit. Am Sonntag dann veröffentlichte der Verein ein Statement in den Sozialen Medien. „Wir alle beim SV Hebertsfelden stehen unter Schock und trauern um unseren Torwart Patrick Preuß, der viel zu jung auf tragische Art und Weise aus dem Leben gerissen wurde. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden der Familie und den Angehörigen. Lieber Pat, wir werden dich nie vergessen und behalten dich als unseren Torwart, vor allem aber als großartigen Freund und liebenswerten Menschen in Erinnerung. In Liebe und Dankbarkeit werden wir dich stets im Herzen tragen. Du fehlst uns, Pat!“.

„Haben einen tollen Menschen verloren“



Marcel Taboga, Trainer des SV Hebertsfelden, kann die Tragödie noch gar nicht richtig fassen: „Es ist einfach ungerecht, dass ein so junges Leben viel zu früh zu Ende ist. Patrick hinterlässt mit seiner frischen, frohen und freundlichen Art eine riesige Lücke. Wir haben nicht nur einen talentierten Torhüter verloren, sondern vor allem einen tollen Menschen.“