Zweiter Faschingszug
Narrenvolk erobert Wiesing

12.02.2024 | Stand 12.02.2024, 17:32 Uhr

Richtig was los beim zweiten Wiesinger Faschingszug am Rosenmontag. − Fotos: Jonas Huber/Martina Schiller

Eine Neuauflage hat der Wiesinger Faschingszug am Rosenmontag erfahren, nachdem die Premiere im letzten Jahr ein riesiger Erfolg war. Rund 400 Zuschauer ließen es sich heuer nicht entgehen bei dem lustigen Faschingstreiben dabei zu sein.

Unter das feiernde Volk mischten sich auch Trifterns 2. Bürgermeister Hermann Ertl sowie die Bürgermeisterin aus Wittibreut, Christine Moser.

Bei bewölktem, aber immerhin trockenem Wetter schlängelte sich der Faschingszug, der überwiegend aus Fußgruppen bestand, von Wiesing aus ein Stück Richtung Webersberg (Gemeinde Wittibreut) und zurück. Anschließend gab es eine große Faschingsparty für Jung und Alt.

Auch in diesem Jahr nahmen die Wiesinger um ihren Hauptorganisatoren Christian Zinsberger wieder alle Mühen auf sich, um den zweiten Wiesinger Faschingszug bestens zu planen und zu organisieren. Zinsberger, selbst an einem Faschingssamstag geboren, freute sich über den großen Zuspruch aus der Bevölkerung und fühlte sich erneut bestätigt, mit dem Wiesinger Faschingszug die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Der Gaudiwurm, der sich auf Höhe der Lackiererei Zinsberger formiert hatte, setzte sich nach den Schüssen der Böllerschützen Gschaid gegen 14 Uhr in Bewegung. Angeführt von den Organisatoren Christian Zinsberger und Christina Petzi mit den „Wiesinger Kasperlköpf“ und dem Zirkus „Wiesi-Kuss“, gefolgt von zahlreichen Fußgruppen und kleineren Wagen sowie der Anzenkirchener Kindergarde und der Blaskapelle Triftern, zogen die rund 250 „Maschkera“ an den Zuschauern vorbei und sorgten mit ihren ausgefallenen Ideen für beste Laune. Zurück in Wiesing traf man sich in den umfunktionierten Hallen der Firma Zinsberger zur Faschingsparty. „DJ Ge-Punkt“ wählte die passende Musik und so herrschte bis weit in die Nacht hinein ausgelassene Stimmung.

Die Kindergarde aus Anzenkirchen zeigte am späten Nachmittag ihr Können, und auch Prinz Fabian I. und seine Prinzessin Emilia I. bekamen viel Applaus für ihre Darbietung. Und auch sonst war für die Kinder viel geboten. Eine große Hüpfburg war aufgebaut und nachmittags „verzauberte“ Clown Rudolpho die Mädchen und Buben. Beim Kinderschminken herrschte reger Andrang. Heuer war zudem eine Tombola aufgebaut, bei der es schöne Preise zu gewinnen gab. Mit Essen und Trinken wurden die Besucher auch bestens versorgt. Dafür galt der Dank Zinsbergers der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing, dem Förderverein Kindergarten Triftern sowie dem König-Ludwig-Verein Ulbering.

Ein Dankeschön ging auch an die Feuerwehr Vierling, die sich wieder um die Verkehrsabsicherung gekümmert hatte, sowie an das BRK. Und Zinsberger unterstrich, dass der Wiesinger Faschingszug das Werk vieler sei – seiner ganzen Familie, von Nachbarn und Freunden. Denen galt noch ein besonderer Dank.

SIE WAREN DABEI

Wiesinger Kasperlköpf, Chiquitas Triftern, Ganzjahresfaschingsfreunde Hund & Sau, Wilde Horde, Stoibuam e.V., Blaskapelle Triftern, Faschingsfreunde Anzenkirchen, Nindorfer Faschingsgaudi, d’Ulberinger, KLJB Gschaid mit Kellberg, Gerer Hüttn, Wittibreuter Kinderfeuerwehr, Lengshamer Faschingsfreunde sowie da „Moineder“.