Probleme bei Schülerbeförderung
Mehrere Glätteunfälle am Freitagmorgen im Rottal

01.12.2023 | Stand 01.12.2023, 13:27 Uhr

− Symbolfoto: Uwe Zucchi/dpa

Der Winter hält Einzug im Rottal und so schön die verschneite Landschaft auch ist, können Schnee und Eis auf den Straßen auch für Chaos sorgen. Mehrere Unfälle beschäftigten daher die Polizei Eggenfelden vor allem am Freitagmorgen. Schwer verletzt wurde niemand, aber einige tausend Euro Sachschaden sind dabei entstanden.

Nahe Hebertsfelden rutschte gegen 3.50 Uhr auf der Kreisstraße PAN 51 bei Unterdax eine 52-jährige Fahrzeugführerin aus dem Gemeindebereich Tann alleinbeteiligt beim Abbiegen mit ihrem Auto in den Graben. Die 52-Jährige wurde nicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2000 Euro, teilt die Polizei mit.

In Schönau kam gegen 6.30 Uhr ein 37-Jähriger aus Mettenheim bei Unterhöft alleinbeteiligt von der Kreisstraße PAN 17 ab. Das Auto kam auf der Fahrerseite im Graben zum Liegen. Der 37-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand Schachschaden in Höhe von rund 2500 Euro.

In Arnstorf landete gegen 8.25 Uhr ein 30-Jähriger aus Eichendorf im Graben. Er kam kurz nach Sattlern in Fahrtrichtung Eichendorf alleinbeteiligt von der Staatsstraße 2325 ab. Der 30-Jährige wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von zirka 1500 Euro.

Gegen einen Baum geprallt ist mit seinem Auto ein 24-Jähriger bei Höllbruck im Gemeindebereich Wurmannsquick. Der Mann aus Tann kam gegen 8.20 Uhr alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Das Auto wurde durch einen Landwirt geborgen. Der 24-Jährige wurde bei dem Unfall nicht verletzt. An seinem Wagen entstand jedoch Totalschaden.

Auch die Fahrer der Schulbusse hatten es am Freitagmorgen nicht leicht, alle Schüler pünktlich zum Unterricht zu bringen. Einen kompletten Ausfall gab es aber laut Schulamt nirgends. An allen Grund- und Mittelschulen fand Präsenzunterricht statt.

„An manchen Schulen konnten allerdings einige Schülerinnen und Schüler nicht in die Schule kommen, weil die Busse die Haltestellen aufgrund der Witterung erst mit großer Verspätung anfahren konnten“, heißt es auf Nachfrage. Eine genaue Aussage, welche Schulen mit wie vielen Kindern und Jugendlichen betroffen waren, konnte nicht getroffen werden. „An der Grundschule Schönau wurden die Eltern morgens durch die Schulleitung informiert, dass die Busse nicht fahren.“ Alle Lehrkräfte seien jedoch in Schönau vor Ort gewesen und unterrichten die Kinder, die in die Schule kommen konnten.

− red