Pfingstmeeting Pfarrkirchen
„Mann des Tages“: Arnstorfer Andreas Geineder feiert den 100. Sulky-Sieg in seiner noch jungen Karriere

21.05.2024 | Stand 21.05.2024, 14:28 Uhr

Klassesport und Traumwetter zogen am Montag zum Auftakt des Pfarrkirchner „Pfingstmeetings“ rund 4000 Zuschauer auf die älteste Rennbahn Bayerns. Dabei zeigten sich die einheimischen Gespanne bestens auf dem Posten und landeten fünf viel umjubelte Volltreffer.

Zum „Mann des Tages“ wurde Lokalmatador Andreas Geineder, der im Sulky von Bellas Bijou den schon 100. Sulky-Sieg seiner noch jungen Karriere landen konnte. Die mit 42:10 am Toto gehandelte Stute zeigte über die Langstrecke im „Preis von Pohl Optik“ den besten Speed in der Zielgerade und setzte sich mit eineinhalb Längen sicher gegen den Pfarrkirchner Tumble Boy (Robert Pletschacher) und Love over gold (Georg Frick) durch.

Der Arnstorfer Trainer ließ dann noch weitere zwei Siege folgen. Das „Jack Lackner Gedächtnisrennen“ dominierte er mit Shazzam in souveräner Manier. Der neu ins Training zu Andreas Geineder gekommene Hengst ging hier als 19:10-Favorit in die Partie und gestaltete seinen Auftritt zu einer nahezu mühelosen Angelegenheit. Ohne seine Karten im Geringsten aufdecken zu müssen, behielt der Braune gegen Hauptkonkurrentin Tequila Sunrise (Stefan Hiendlmeier) und den speedigen Lennarth (Mykola Volf) mit zweieinhalb Längen Vorsprung in flotten 1:18,5 die Oberhand. Der Vierjährige zeigte deutlich, dass er zurecht noch eine Nennung für das „Deutsche Traber-Derby“ in Berlin besitzt.

Für Tagesbestzeit in strammen 1:16,1 Minuten sorgte Andreas Geineder bei seinem dritten Tageserfolg im Sulky von Breeding of Hank im „Preis der Stadt Pfarrkirchen“. Der Arnstorfer hielt sich mit dem mit 51:10 gewetteten Wallach zunächst aus anfänglichen Positionskämpfen heraus und setzte ganz auf den gewaltigen Schluss-Speed seines Schützlings. Nachdem sich Magnum Stone (Michael Larsen) und Matrix Venus (Christoph Fischer) vom Start weg ein heißes Gefecht um die Führung lieferten und dabei reichlich Kräfte ließen, wartete Geineder bis Mitte der letzten Überseite und warf hier den Braunen in die Entscheidung. Der machte rasch Boden gut und sammelte in der Zielgeraden die deutlich kürzer tretenden Widersacher problemlos ein.

Schon zuvor war die Pfarrkirchnerin Julia Wiesner als Catchdriverin im Sulky von Noosa Heads Boko im „Preis der Fa. PHU Telkop“ als 16:10-Favoritin erfolgreich. Die Amazone landete unter dem großen Beifall des enthusiastischen Pfarrkirchner Publikums einen überlegenen Fünfeinhalb-Längen-Sieg und zeigte mit der vierjährigen Stute den dahinter um den Ehrenplatz kämpfenden Baltimore Beach (Paul Hellmeier) und Lord Bianco (Mario Josef Ruhland) in 1:18,1 Minuten mehr als deutlich die Eisen.

Eine Klasse für sich war auch der für die Interessen der Malgersdorfer Andreas und Sylvia Barth laufende Bladestorm S in der Hand von Josef Franzl im „Preis von TENA Products GmbH“. Der jüngst in Daglfing siegreiche Dunkelbraune übernahm als 16:10-Favorit schon Mitte der ersten Überseite das Kommando und kam in der Folge nicht mehr in Verlegenheit. In der Zielgeraden löste sich der Wallach mühelos von der Konkurrenz und verwies den Pfarrkirchner Höwings Adler (Marisa Bock) und Destiny Venus (Karl Voigt) in überlegener Manier mit sieben Längen auf die Ränge.

Mit einem Ehrenplatz gefiel der für die Arnstorferin Jenny Wuttke-Miedaner laufende Fast’n Furious Star (Christoph Fischer) bei seinem zweiten Lebensstart hinter Ultrafast (Christoph Schwarz). Auch Hobelo Darche (Robert Pletschacher) hielt sich als Zweitplatzierter hinter Kazkova (Rudi Haller) ansprechend. Die Geineder-Stute Itturia (Christoph Schwarz) mußte mit Iathenus Day (Christoph Schwarz) nur den Favoriten vor sich anerkennen. Dritte in dem von Royal Joker (Conny Schulz) gewonnenen „Euro-Cup“ wurde die Arnstorferin Romina Geineder mit Grahish Cash vor der für die Farben des Johanniskirchners Fritz Reber laufenden Princess (Thomas Royer).

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