Unter einem Dach
Jugendamt und Zulassungsstelle jetzt auf ehemaligen Schlachthofareal in Pfarrkirchen

22.05.2024 | Stand 22.05.2024, 11:00 Uhr |

Neben der KfZ-Zulassungsstelle ist nun auch das komplette Jugendamt im Gebäude in der Industriestraße 1 untergebracht. − Foto: red

Vor zwei Monaten ist das Jugendamt in seine neuen Räume in der Industriestraße 1 im ehemaliges Schlachthof-Areal in Pfarrkirchen (Landkreis Rottal-Inn) gezogen. Gemeinsam mit der Zulassungsstelle, die aufgrund von Sanierungsarbeiten vorübergehend ebenfalls dort untergebracht ist, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamts nun in die drei bislang leerstehenden Stockwerke bezogen.

Insgesamt finden sich hier 28 Büros mit 54 Arbeitsplätzen, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung schreibt. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Besucher stehen im Außenbereich des neuen Standorts Parkplätze zur Verfügung. Für Bürger, die persönlich Post einwerfen wollen, ist am Gebäude auch ein Briefkasten angebracht.

Bewusst keine Container-Lösung gesucht



„Die ursprünglichen Gebäude des Landratsamts platzen ja bereits seit Jahren aus allen Nähten – also müssen wir nach Alternativen suchen, um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern adäquate Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen“, sagt Landrat Michael Fahmüller. „Durch die Zentrierung aller Bereiche des Jugendamts in der Industriestraße 1 ist es nun auch für Besucherinnen und Besucher wesentlich leichter geworden, sich zurechtzufinden.“ Man habe nicht noch einmal auf eine Container-Lösung wie beim Gesundheitsamt zurückgreifen wollen, sondern bei der Suche nach einem neuen Standort für das Jugendamt bewusst nach bereits bestehenden Gebäuden Ausschau gehalten, die mit moderatem Aufwand umgewidmet werden konnten. Dies sei sowohl aus ökonomischer wie auch aus ökologischer Sicht die naheliegende Lösung gewesen.

Landrat: Immer mehr Mitarbeiter nötig



Während einige Details des Gebäudes – wie beispielsweise der nostalgisch wirkende Stier-Türknauf – noch an die frühere Nutzung als Schlachthof erinnern, wurden die Bürotrakte im Rahmen von Sanierungs- und Umbauarbeiten auf die Bedürfnisse des Landratsamtes angepasst.

„Der durch immer mehr Bürokratie immer höher werdende Arbeitsaufwand sorgt leider seit Jahren dafür, dass wir stetig personell aufstocken müssen und dementsprechend auch immer nach weiteren Lösungen für die Unterbringung von Büros und Arbeitsplätzen suchen müssen“, erläutert Landrat Fahmüller. „Ich hoffe sehr, dass der von mir seit langem geforderte Bürokratieabbau endlich umgesetzt wird und das Landratsamt dementsprechend auch wieder personell reduzieren kann.“

− red