Premiere am 28. Juni
Humorvoll und ein wenig gruselig: Theater an der Rott inszeniert Broadway-Musical

19.06.2024 | Stand 19.06.2024, 16:45 Uhr |

„Der kleine Horrorladen“ feiert am 28. Juni Premiere. − Foto: C.Hoffmann

Das Musical „Der kleine Horrorladen“ inszeniert vom Theater an der Rott in Eggenfelden (Landkreis Rottal-Inn) feiert am 28. Juni Premiere auf der Theaterwiese.

Das Musical „Der kleine Horrorladen“ erreichte in den achtziger Jahren Kultstatus und ist bis heute eines der meist aufgeführten Musicals am Broadway. Nun schafft es seinen Weg ins Rottal und macht den Anfang der Veranstaltungsreihe auf der Theaterwiese des Theaters an der Rott. Die Premiere ist am Freitag, 28. Juni. „Wir freuen uns auf schöne gemeinsame Abende unter freiem Himmel. Und sollte das Wetter doch nicht so mitspielen, sind wir gerüstet und ziehen ins Haus. Die Vorstellungen finden also auf jeden Fall statt“, heißt es in einer Ankündigung.

Und darum geht es: Seymour, ein schüchterner und unbeholfener Angestellter eines Floristen in Skid Row, New York, züchtet eine fleischfressende Pflanze, um den Besitzer Mr. Mushnik zu beeindrucken. Seymour nannte die Pflanze Audrey II zu Ehren seiner Kollegin im Laden, Audrey, in die er sich verliebte. Audrey II war anfangs zufrieden mit dem Blut, das Seymour ihr täglich zuführte, wurde aber bald größer, launischer und aggressiver. Sie sehnt sich nach nahrhafterem Essen und insbesondere nach echtem Menschenfleisch! Die Situation gerät schnell außer Kontrolle.

Aus dem Jahr 1982



„Der kleine Horrorladen“ wurde 1982 von Alan Menken kreiert, der auch die erfolgreichen Musicals „Aladdin“ und „Die Schöne und das Biest“ geschrieben hat. Unter freiem Himmel auf der Theaterwiese erwartet die Zuschauer ein humorvoller und vielleicht auch leicht gruseliger Abend, heißt es weiter.

„‚Der kleine Horrorladen’ ist ein düsteres Musical, das Horror- und Science-Fiction-Elemente mit Humor und Ohrwürmern verbindet“, beschreibt Regisseur Dean Wilmington seine Inszenierung. Der Fokus liege einerseits auf dem düstereren Humor: „Die Geschichte verbindet makabre Elemente mit Komik und schafft so einen skurrilen, aber beunruhigenden Ton.“Aber auch auf Liebe und Ehrgeiz: „Seymours Sehnsucht nach Liebe und einem besseren Leben lässt ihn moralisch fragwürdige Entscheidungen treffen.“Und ebenso darf die Satire nicht fehlen: „Die Erzählung persifliert das Konsumverhalten und den amerikanischen Traum, wobei die monströse Pflanze als Metapher für Gier und Ehrgeiz dient. Die Musik in „Der kleine Horrorladen“ ist eine lebhafte Mischung aus Rock, Soul, Doo-Wop und Motown, die die Essenz des heruntergekommenen Viertels Skid Row einfangen, sowie den kantigen und düster-komödiantischen Ton der Geschichte.“

Weitere Termine



Die Premiere ist am Freitag, 28. Juni. Weitere Aufführungen finden am Samstag, 29. Juni, Sonntag, 30. Juni, Freitag, 5. Juli, Samstag, 6. Juli, Sonntag, 7. Juli sowie am Freitag, 12. Juli, Samstag, 13. Juli und Sonntag 14. Juli statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr und alle Aufführungen finden auf der Theaterwiese, bei schlechtem Wetter im Theater statt.

− red