„Blaulichtbande“
Die drei Stubenberger Ortswehren gründen Kinderfeuerwehr

21.06.2024 | Stand 21.06.2024, 12:58 Uhr |

Unterschrieben die Gründungsurkunde: (sitzend, von links) Florian Glas, Bürgermeister Willi Galleitner, Tina Hautz, Daniel Buchner (Vors. Fürstberg) sowie (stehend von links) Angelika Burner, Simone Sickinger, KBM Gerold Bauer jun., Kommandant Stubenberg Franz Glas, Richard Danninger (Vors. Prienbach), Kommandant Hans Haider (Fürstberg) und Kommandant Max Osterholzer (Prienbach.  − Fotos: Neuburger

Zur Gründung einer gemeinsamen „Kinderfeuerwehr“ haben sich die drei Stubenberger Ortswehren Stubenberg, Prienbach und Fürstberg (Lkr. Rottal-Inn) beim Feuerwehrgerätehaus in Stubenberg getroffen. Gemäß dem Motto: „Die Zukunft der Wehren liegt in den Händen der Kinder.“ Ein passender Name war auch bereits gefunden: „Stubenberger Blaulichtbande“.

Dazu konnte der Hausherr, Vorsitzender der Stubenberger Wehr Florian Glas, neben den Wehrmitgliedern ganz besonders Bürgermeister Willi Galleitner, KBM Gerold Bauer jun., den Kreisjugendfeuerwehrwart KBM Gerd Schreiner, Nicole Sickinger und Angelika Burner von der Fachbereichsleitung Kinderfeuerwehr Rottal-Inn sowie viele interessierte Kinder mit ihren Eltern begrüßen.

„Zukunft der der Feuerwehr liegt in den Händen der Kinder“



„Die Zukunft der Feuerwehr“, so Tina Hautz, Leiterin der neugegründeten Kinderfeuerwehr, „liegt in den Händen unserer Kinder.“ Und der Grundstock dafür werde jetzt im Kindesalter gelegt. In regelmäßigen Gruppenstunden wird es bei der „Stubenberger Blaulichtbande“ ein abwechslungsreiches Programm rund um die Themen Feuerwehr, Brandschutz aber auch Erste Hilfe geben. Die Kinder lernen dabei spielerisch das Verhalten in Notlagen in Form von Spiel, Bewegung, Kreativität, Experimenten, Wettbewerben und weiteren.

Hautz ergänzte: „Besonders wichtig ist uns dabei ein harmonisches Miteinander, Kameradschaft und Hilfsbereitschaft und dabei zu lernen, dass die Kinder auch in jungen Jahren schon etwas bewirken können. In erster Linie sollen sie einfach Spaß an der Feuerwehr und Gemeinschaft haben und spielerisch auf den Dienst in der Jugendfeuerwehr in der jeweiligen Ortsfeuerwehr vorbereitet werden.“

Gruppenstunde jeden ersten Samstag im Monat



Die Gruppenstunde findet jeden ersten Samstag im Monat von 9.30 bis 11 Uhr statt. Gestartet wird am 3. August. Dann stellte Tina Hautz ihre Mannschaft vor: Für Fürstberg sind dabei Anna, Lea und Thomas Wieser, für Prienbach Melanie Eiblmeier, Pia Webersberger und Michael Eherer und für Stubenberg Lea Glas, Jasmin Lindl, Sandra Simböck, Victoria Rosenberger, Sebastian Wimmer und Alexander Lindl.

In ihrem Grußwort bezeichnete Nicole Sickinger, Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehr Rottal-Inn, die Gründung der Kinderfeuerwehr als einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Wehren und bot gleichzeitig die Unterstützung der Fachbereichsleitung an.

Auch Bürgermeister Willi Galleitner bezeichnete die Gründung der Kinderfeuerwehr als einen wichtigen Schritt für die Zukunft. Besonders aber freute den Rathauschef die überaus harmonische Zusammenarbeit der drei Ortswehren und dass sich so viele junge Feuerwehrleute für die Betreuung der Kinderfeuerwehr zur Verfügung stellen.

Dann wurde die Gründungsurkunde vom Bürgermeister, den drei Vorsitzenden und den drei Kommandanten unterzeichnet und damit die Kinderfeuerwehr offiziell ins Leben gerufen.

Feuerwehr-Olympiade zum Auftakt



Dann konnten Eltern ihre Jüngsten bereits für die Kinderfeuerwehr anmelden und für die Kinder wurde eine kleine Feuerwehr-Olympiade veranstaltet. So musste unter anderem mit der Kübelspritze richtig gezielt, das Leinensackerl richtig geworfen und beim Ausrollen eines D-Schlauchs volle Flaschen getroffen werden. Wer alle Stationen erfolgreich meisterte, wurde mit einem Preis belohnt.

Für alle Kinder, die sich für die Kinderfeuerwehr entschieden hatten, gab es zur Begrüßung ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Stubenberger Blaulichtbande“, die von Max Osterholzer, Patrick Meindl und Hans Haider zur Verfügung gestellt wurden. Und damit die „angehenden Feuerwehrleute“ auch im Einsatzfahrzeug mitfahren können, spendierte die VR-Bank Rottal-Inn entsprechende Sitzerl.

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