Auf Zwei-Tages-Ausflug
„Bergretter“-Führung für den Frauenbund Rogglfing

08.10.2023 | Stand 08.10.2023, 16:02 Uhr

Die Zentrale der Bergrettung in Ramsau gehörte zu den Ausflugszielen der Frauenbund-Gruppe. − Foto: red

Der Frauenbund Rogglfing hat bei seinem Ausflug nach St. Johann im Pongau und Ramsau zwei erlebnisreiche verbracht. Höhepunkt war eine „Bergretter“-Führung an den Schauplätzen der beliebten ZDF-Serie.

Angekündigt waren zwei Tage Regen, genau an dem Wochenende, an dem der Ausflug des Frauenbundes Rogglfing stattfinden sollte. Aber Petrus hatte ein Einsehen und als man an der Liechtenstein-Klamm im Salzburger Land ausstieg, hörte es auf zu regnen. Die Klamm bei St. Johann im Pongau ist vier Kilometer lang und ein Kilometer davon ist für Besucher zugänglich. Mittendrin befindet sich die sogenannte „Helix“, eine Wendeltreppe aus Stahl, die 30 Meter in die Tiefe führt und am Ende des Weges kann ein imposanter Wasserfall besichtigt werden.

Nach dieser Wanderung ließen sich die Damen ein Mittagessen in einem der beiden Gasthäuser am Eingang der Klamm schmecken. In Filzmoos angekommen, wurde das Hotel Bischofsmütze bezogen und der restliche Tag war zur freien Verfügung. Das nutzten die Teilnehmerinnen vor dem Abendessen entweder zum Relaxen im Hotelschwimmbad und in der Sauna oder zu einem Spaziergang durch den malerischen Ort.

Am nächsten Morgen weckte die Blaskapelle die Reisegruppe, da an diesem Tag Erntedank in der Pfarrkirche gefeiert wurde. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden die Koffer wieder gepackt und es ging weiter nach Ramsau am Dachstein. Dort erwartete Fremdenführer Sepp die Frauen. Zuerst durften diese beim Skispringen der Kinder auf der 30-Meter-Schanze zusehen, sie wurden sogar vom Stadionsprecher extra begrüßt und freuten sich mit den Kleinen über exzellente Leistungen.

Danach spazierte die Gruppe in den Ort zum Originaldrehort der ZDF-Serie „Die Bergretter“. Besichtigt wurde die Zentrale und, etwas außerhalb und höher gelegen, der 400 Jahre alte Hof „Emilie“. Auf dem Rundgang wurde auch noch die evangelische Kirche besucht. Ramsau ist zu über 75 Prozent evangelisch. Das hat seinen Ursprung in der Zeit, als die Protestanten vertrieben wurden und sich nach Ramsau zurückzogen. Dort tat man lange so, als wäre man katholisch und lebte den evangelischen Glauben nur heimlich aus. 1895 wurde das heutige schöne Gotteshaus feierlich eingeweiht.

Anschließend wurde noch ein ausgiebiges Mittagessen in der Waldschänke eingenommen, bevor der Bus Richtung Heimat abfuhr und ein erlebnisreiches Wochenende zu Ende ging.

− red