Kabarett, Theater und Film
Alles zum Thema Weltfrauentag: Buntes Programm bei den Braunauer Frauentagen

03.03.2024 | Stand 03.03.2024, 16:01 Uhr

Stefan Leonhardsberger zeigt den Alltagswahnsinn eines Familienvaters am Donnerstag im Rahmen der Braunauer Frauentage.  − Fotos: red

Anlässlich des Weltfrauentags am kommenden Freitag, 8. März, hat die Braunauer Frauenberatungsstelle „Frau für Frau“ ein vielfältiges Kulturprogramm zusammengestellt – von Kabarett über Film und Lesung bis hin zu Theater.

„Frau für Frau“ möchte die Aufmerksamkeit dieses Tages nutzen, um die Notwendigkeit der Gleichstellung der Geschlechter zu betonen und dazu aufzurufen, Solidarität zu zeigen und sich für die Rechte und Chancen von Frauen einzusetzen.

Die Braunauer Frauentage finden vom 6. bis zum 9. März statt und enthalten folgende Programmpunkte: Am Mittwoch, 6. März, von 8.30 bis 11 Uhr lädt der Treffpunkt „Mensch und Arbeit Braunau“ zu einem Frauenfrühstück mit Geschichten und Liedern ein. Treffpunkt ist hierbei in der Salzburgerstraße 20.

Film zum Thema Schwangerschaftsabbruch



Anschließend wird um 19 Uhr im Dieselkino Braunau der Film „Call Jane“ (Regie: Phyllis Nagy) gezeigt. Er beschäftigt sich mit dem Thema des Schwangerschaftsabbruchs und der Selbstbestimmung der Frau – unter anderem mit Elizabeth Banks und Sigourney Weaver.

Im Anschluss an die Filmvorführung folgt ein Interview, welches „Frau für Frau“ zu diesem Anlass mit Dr. Christian Fiala und Diana Riegler vom Museum für Verhütungsmittel und Schwangerschaftsabbruch in Wien geführt hat.

Anlässlich des Weltfrauentags veranstaltet auch das Kulturhaus Gugg einen eigenen Programmschwerpunkt mit vier Veranstaltungen in drei Tagen vom 7. bis zum 9. März.

Kabarett mit Stefan Leonhardsberger



Am Donnerstag, 7.März, startet das Vormittagsprogramm um 10 Uhr, welches vor allem Menschen mit Betreuungspflichten, aber auch alle anderen ansprechen soll. Der Kabarettist Stefan Leonhardsberger spielt ein 60-minütiges Special aus seinem Comedy-Programm „Ja“ und erzählt vom „Alltagswahnsinn als Familienvater, Verlobter und Lastenfahrrad-Gangster“.

Um 20 Uhr findet dann der Kabarettabend „Obacht, i kann wos!“ von Teresa Reichl statt. Dabei interagiert sie mit dem Publikum und führt dieses mühelos an bis dato unbekannte oder unbeliebte Themenwelten heran.

Lesung von Doris Knecht



Am Freitag, 8. März, findet um 20 Uhr eine Lesung von Doris Knecht aus ihrem Roman „Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe“ statt. Ihr Roman ist die zutiefst menschliche und intime Selbstbefragung einer Frau, die an einem Wendepunkt steht. Sie versucht, die Wahrheit über sich selbst herauszufinden. Und zugleich weiß sie, dass ihr das niemals gelingen wird.

Am Samstag, 9. März, um 20 Uhr spielt das Theater „Die komische Tragödie“ von Yves Hunstad und Eve Bonfanti. In diesem furios witzigen und poetisch berührenden Solo erkundet Caroline Richards auf fantasievolle Weise die inneren Ängste und äußeren Eitelkeiten des Schauspieler-Daseins. Als schüchterne Schauspielerin, die von ihrer frechen Bühnenfigur traktiert wird, bewegt sie sich zwischen Wahrheit und Lüge, Wirklichkeit und Illusion, Komödie und Tragödie.

− red