24 Stunden Programmieren und Tüfteln
40 IT-Experten beteiligen sich beim ersten Hackathon des GreG Rottal-Inn

16.05.2024 | Stand 16.05.2024, 11:12 Uhr |

24 Stunden tüftelten die rund 40 Teilnehmenden an den vorgegebenen Challenges und eigenen Fragestellungen beim Hack:inn. − Foto: red

Große Nachfrage beim ersten Hackathon des GreG Rottal-Inn: 24 Stunden lang hatten sich rund 40 Software-Entwickler, Programmierer und IT-Experten in der Akademie des Forstgeräteherstellers Unterreiner in Julbach mit dem Ziel getroffen, gemeinsam technische Lösungen für reale Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln, wie es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes heißt.

Neben den drei von regionalen Unternehmen vorgegebenen Challenges, die alle einen Bezug zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) aufwiesen, befassten sich die Teilnehmer unter dem Motto „Go Wild and Dive Deep“ auch mit eigenen Themen wie z.B. konfliktfrei verteilter Datenstruktur, automatisierter Gesichtserkennung oder dem Bau eines neuen Videospiels. Ein Fokus lag natürlich auf aktuellen Trends wie KI, Large Language Models oder Chat GPT.

Den ersten Hackathon „HACK:inn“ veranstaltete das Grenzüberschreitende Gründerzentrum Rottal-Inn (GreG) mit fachkundigen und zukunftsorientierten Unternehmen aus dem Landkreis, so den Unternehmen COC AG, Unterreiner Forstgeräte GmbH und den Wirtschaftsjunioren Rottal-Inn.

„Startschuss für eine nachhaltige Bewegung“



„Als Vorstand der Wirtschaftsjunioren und Inhaber einer Online-Marketing Agentur sehe ich den Hack:inn nicht nur als Event, sondern als Startschuss für eine nachhaltige Bewegung. Hier bringen wir Technologiebegeisterte und kreative Köpfe zusammen, um nicht nur Ideen zu teilen, sondern auch echte Lösungen zu schaffen, die unsere Region und darüber hinaus positiv beeinflussen“, sagte Markus Baumgartner über die Kooperationsveranstaltung.

Neben Phasen intensiven Arbeitens konnten sich die Teilnehmer auch von spannenden Lightning Talks zu Themen wie „continuous integration“ und „PowerShell Universal“ inspirieren lassen, sich fachlich austauschen und vernetzen, die Umgebung auf der großzügigen Terrasse genießen oder das Fitnessangebot wahrnehmen. Für einen Powernap vor dem nächsten „Sprint“ stellten die Veranstalter Betten zur Verfügung. Auch das Verpflegungsangebot wurde gerne angenommen. VR-Brillen, Computerspiele, Kickerkasten und Torwand sorgten für Abwechslung und kleine Spielpausen. Auch ein Name für das neue Maskottchen des HACK:inn musste gefunden werden – hier stimmten die Teilnehmenden schließlich mehrheitlich für den Namen „Cody“.

„Wir durften tolle Leute willkommen heißen. Die praktischen Anwendungsfälle waren richtige Herausforderungen und haben durchaus zu einer schlaflosen Nacht geführt. Ich würde sagen, der HACK:inn wurde sehr gut angenommen“, so Robert Zellner, Vorstand der COC AG über den ersten Hackathon.

Wiederauflage im Mai 2025



Im Rahmen der „Late Night Talks“ und „Final Talks“ präsentierten die Teilnehmer ihre Ergebnisse. Dabei wurde ersichtlich, dass die Programmierer zum Teil selbst von ihren Ergebnissen überrascht waren und dass sie die Beschäftigung mit Themen außerhalb ihres sonstigen beruflichen Kontexts sehr genossen.

„Durch die fachliche Expertise und das hohe Engagement der Teilnehmenden sowie die einzigartige Location wurde die Veranstaltung zu einem Hackathon der Extraklasse. Es war einfach eine geniale Erfahrung für alle Beteiligten, weshalb wir das Format gerne im nächsten Jahr wiederholen möchten“, zeigte sich Christine Schnellhammer, Netzwerkmanagerin des GreG Rottal-Inn, begeistert.

Angesichts der großen Nachfrage planen die Veranstalter auch 2025, voraussichtlich im Mai, einen weiteren Hack:inn im Landkreis zu veranstalten. Nähere Infos gibt es unter www.hackinn.de.

− red