Zeichen der Verbundenheit zwischen Stadt und Bundeswehr
Kirchlicher Segen für Regens „Panzerkreisel“

Zur Segnung stand am Samstag der Verkehr für zehn Minuten still – Zahlreiche Förderer machten Anlage möglich

16.06.2024 | Stand 16.06.2024, 11:34 Uhr |
Frank Bietau

Für zehn Minuten stand der Samstagsverkehr still am Regener Kreisverkehr: Pfarrer Matthias Schricker (2. v. l.) und Pfarrvikar Martin Guggenberger (3. v. l.) gaben dem „Panzerkreisel“ den kirchlichen Segen, assistiert von (von links) Bataillonskommandeur Falko Dreher, stellv. Landrat Helmut Plenk, Bürgermeister Andreas Kroner und 2. Bürgermeisterin Sabrina Laschinger. − Foto: Frank

Mit einer kurzen Zeremonie, begleitet von Grußworten vom stellv. Landrat Helmut Plenk, Bürgermeister Andreas Kroner und Oberstleutnant Falko Dreher ist am Samstag die Gestaltung des Kreisverkehrs an der Zwieseler Straße eingeweiht worden. Den kirchlichen Segen erhielt das Bauwerk am Beginn der „Panzerstraße“ durch Pfarrvikar Martin Guggenberger und Regens evang. Pfarrer Matthias Schricker.

Vor einer großen Abordnung des Regener Panzergrenadierbataillons und weiteren Gästen erinnerte Bürgermeister Kroner in seinem Grußwort an die mit der Baumaßnahme verbundenen Planungs- und Entstehungsgeschichte sowie die damit verbundenen Firmen, Institutionen sowie Personen. Kroners Dank richtete sich besonders an die vielen Spender – erst sie hätte es der Stadt möglich gemacht, den Kreisverkehr in der jetzigen Form zu gestalten. Die Stele im Zentrum des Kreisels zeigt die Wappen der Garnisonsstadt und des Regener Bataillons, außerdem die gelbe Schleife, die für das Gedenken an die Gefallenen der Regener Panzergrenadiere steht.

Helmut Plenk betonte in seinem Grußwort vor allem die Verbundenheit der Stadt und des Landkreises mit der Bundeswehr. Falko Dreher, Kommandeur des Regener Panzergrenadierbataillons, betonte, dass Regen keinesfalls nur einfach eine Garnisonsstadt sei: „Hier in Regen ist nicht die, sondern hier ist unsere Bundeswehr stationiert.“ Für die Bayerwaldgrenardiere sei Regen schlicht Heimat. Dieses Gefühl bringe das Spruchband auf dem Kreisverkehr – „Regen – Heimat der Bayerwaldgrenardiere“ zu 112 Prozent zum Ausdruck, so der Kommandeur. Er betonte die Integration der Bundeswehr in die Stadt und in die Gesellschaft am Ort. Für die Einweihung war ein ganz besonderer Termin für die aktiven und die ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr gewählt worden, wie Dreher ebenfalls betonte: Der 15. Juni wird in Deutschland künftig als Nationaler Tag der Veteranen begangen.

Für die anschließende Segnung sperrte die Regener Feuerwehr kurzerhand den kompletten Kreisverkehr für etwa zehn Minuten. Mit Gebet und kurzer Andacht endete der offizielle Teil dieser Einweihung. Abschließend wurden alle Teilnehmer in das Offizierskasino der Bayerwaldkaserne zu einem kleinen Umtrunk geladen.

− fb/jf