Übung mit Berg- und Wasserwacht
In Patersdorf und rund um Geißkopf: ADAC trainiert Luftrettung im Landkreis Regen

17.06.2024 | Stand 17.06.2024, 15:00 Uhr |

Schnelle Hilfe aus der Luft: Beim Windentraining der ADAC-Luftrettung steht auch das Retten von beinahe Ertrinkenden auf dem Programm. − Foto: ADAC Luftrettung/Simon Berendes

Seit dem Montagvormittag trainiert im Landkreis Regen die ADAC-Luftrettung anspruchsvolle Spezialmanöver mit der Rettungswinde. Die Übungen dauern noch bis zum Samstag, teilt die Pressestelle mit.

Die Crews des ADAC-Rettungshubschraubers „Christoph 15“ üben täglich von 9 bis 17 Uhr verschiedene Szenarien mit Kräften der Bergwacht und der Wasserwacht am Breitenauriegel bei Bischofsmais und bei einem privaten Gewässer in Patersdorf im Landkreis Regen.

Absturzsicherung im Fokus



Vormittags spielen die Helfer aus der Luft mit den „Air Rescue Specialists“ (ARS) der Bergwacht Bayerwald die Absturzsicherung, medizinische Erstversorgung und das Hochziehen („Hochwinchen“) Verunglückter zum ADAC Rettungshubschrauber am Breitenauriegel durch. Dabei besonders wichtig: Der Windenoperator muss den Piloten so anweisen, dass dieser selbst bei stark eingeschränkter Sicht sicher navigieren kann.

An den Nachmittagen steht das Retten von beinahe Ertrinkenden auf dem Programm. Gemeinsam mit der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und Canyonrettern der Bergwacht Bayerwald trainieren die fliegenden Gelben Engel, wie Notarzt oder ARS mit Schwimmweste bekleidet per Rettungswinde zu einem Opfer abgelassen werden, es mit einer speziellen Rettungsschlinge sichern und anschließend mithilfe des Teams und des ADAC-Rettungshubschraubers an Land ziehen. Auch hier muss der Windenoperator dem Piloten genaue Anweisungen geben.

Großes Aufgebot übt gemeinsam



15 Notärzte, fünf Windenoperatoren und neun Piloten sollen die Trainings im Lauf der Woche absolvieren, von Berg- und Wasserwacht täglich rund zehn Mitarbeitende.

Zur Verbesserung von Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten sowie der Sicherheit an Bord stehen bei der ADAC Luftrettung zweimal im Jahr Windentrainings auf dem Plan. Großes Augenmerk liegt dabei auf der Kommunikation miteinander, der Selbstsicherung bei Einsätzen und Sicherheitschecks vor dem Abflug.

− vbb