Hubschrauber im Einsatz
Unfall mit Kleinbus und Pkw bei Aidenbach: Fünf Personen ins Krankenhaus gebracht

09.10.2023 | Stand 10.10.2023, 12:08 Uhr

Ein Großeinsatz von Rettungsdiensten war die Folge des Zusammenstoßes eines Kleinbusse und eines Personenwagens bei Kreuzöd zwischen Aidenbach und Langenbruck am Montagnachmittag. − Foto: Thomas Krenn/zema-medien.de

Zu einem Großeinsatz von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehren ist es am Montagnachmittag gegen 16.20 Uhr gekommen, nachdem ein Kleinbus und ein Pkw zwischen Aidenbach und Langenbruck kollidiert sind.

Ein 19-jähriger Fahrzeugführer aus dem Gemeindebereich Ortenburg kam vermutlich nach einem Überholvorgang ins Schleudern und stieß im weiteren Verlauf frontal mit einem entgegenkommenden VW Kombi zusammen, teilt die Polizei mit. Dieser Wagen war neben der 21-jährigen Fahrerin aus dem Vilshofener Umland mit weiteren drei Personen, zwei davon männlich, besetzt. Alle an dem Unfall Beteiligten wurden verletzt, ein Großaufgebot an Rettungsdiensten war vor Ort.

Anfangs hieß es zunächst, dass mindestens eine Person eingeklemmt sei, doch erwies es sich beim Eintreffen von drei Feuerwehren (Aidenbach, Aldersbach, Egglham), eines Rettungshubschraubers und von fünf Rettungswägen als nicht so gravierend, wie zunächst angenommen.

19-Jähriger mit Hubschrauber ins Krankenhaus



Laut Polizeiangaben kam der Unfallverursacher mit mittelschweren Verletzungen zur Weiterbehandlung mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik im Gäuboden, alle weiteren leicht verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

„Bei den im Kombi sitzenden Personen handelt es sich um Menschen mit Behinderung im Alter von 19 und 20 Jahren, deren 53-jährige Betreuerin befand sich ebenfalls im Fahrgastraum“, teilt die Polizei mit. Zur Erstversorgung der Verletzten war ein Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 40.000 Euro, sie mussten durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt werden. Die Absicherung der Unfallstelle und die Umleitung des Verkehrs wurde durch umliegende Feuerwehren gewährleistet.

Die Straße war wegen der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten etwa zwei Stunden gesperrt.

− jkl/nb