Jubiläum 125 Jahre Wehren Jahrdorf, Germannsdorf und Furthweiher
Festschrift: Geschichte der Feuerwehren ist auch ein Stück Heimatgeschichte

20.05.2024 | Stand 20.05.2024, 5:00 Uhr
Otto Donaubauer

Die Vertreter der Feuerwehrvereine Germannsdorf und Jahrdorf sowie der Wehr Furthweiher präsentieren stolz die Festschrift: Fahnenmutter Anneliese Jellbauer (v.l.), 2. Vorstand Lisa Heindl, Kommandant Ralph Bauer, Vorstand Christian Lehner, stellvertretender Kommandant Andreas Jellbauer; Cornelia Veit, Vorstand Rainer Hazod, Fahnenmutter Heike Rabenbauer und 2. Vorstand Georg Veit. − Foto: Donaubauer

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Im Falle der gemeinsamen Jubiläumsfeier der Feuerwehren Jahrdorf, Germannsdorf und Furthweiher (Stadt Hauzenberg) vom 6. bis 9. Juni wirft die gerade fertig gestellte Festschrift keine Schatten, sondern einen hellen Strahl auf die feiernden Vereine und das Fest.

Das Werk stellte das Festschriftteam jetzt vor. In der nächsten Zeit wird es jedes Mitglied der drei Feuerwehren in den Händen haben.

Die hundertseitige Festschrift ist ein starkes Stück Heimatgeschichte geworden, zu der die Feuerwehren Germannsdorf und Jahrdorf sowie die Feuerwehr Furthweiher einen wesentlichen Beitrag geleistet haben. Seit 125 Jahren gibt es in den ehemaligen Gemeinden Germannsdorf und Jahrdorf eine Wehr. Mit dem Zusammenschluss der aktiven Mannschaften zur Feuerwehr Furthweiher gibt es seit zehn Jahren eine hervorragend ausgebildete und ausgestattete Feuer-wehr. Die beiden Feuerwehrvereine bleiben derweil weiter eine feste Einrichtung in ihren Orten. So einmalig wie der Zusammenschluss soll auch das gemeinsame Jubiläumsfest werden. Die Festschrift ist ein wertvoller Teil dieses großen Ereignisses.

Vier Monate lang hatten Anneliese Jellbauer, Lisa Heindl und Christian Lehner von der Feuerwehr Germannsdorf sowie Heike Rabenbauer, Andreas Jellbauer und Cornelia Veit von der Jahrdorfer Wehr eine Festschrift gestaltet. Man wollte dem Anlass entsprechend eine umfangreiche Dokumentation der Feuerwehrgeschichte in beiden Orten schaffen. Viele Stunden recherchierte das Team in Archiven und Protokollbüchern, in Fotoalben und mit Nachfragen bei den älteren Mitgliedern der Wehren. In der umfangreichen Festschrift sind jeder Feuerwehr 30 Seiten mit Bildern und Texten gewidmet. Die Chroniken sind in einem modernen Zeitstrahl ergänzt. In den 125-jährigen und zehnjährigen Geschichten sind unvergessliche Momente, beeindruckende Einsätze und allerlei Anekdoten verewigt. Es tauchen viele bekannte Gesichter aus der Vergangenheit und Leute mit großen Verdiensten um die Feuerwehren auf.

Eine große Überraschung wollen die drei Feuerwehren ihren Mitgliedern bereiten. In der nächsten Zeit werde jedem Mitglied eine Festschrift ins Haus gebracht und damit die Vorfreude auf das Jubiläumsfest geweckt.

So wird gefeiert



Das Fest selbst startet am Donnerstag, 6. Juni, mit einem Musik- und Kabarettabend mit den Wirtshausmusikanten „Tom und Basti“ im Feuerwehrzentrum Furthweiher. Mit „Dance on Fire“ ist am Freitag, 7. Juni, Party angesagt. Das soll auch der Tag der Betriebe sein. Am Samstag, 8. Juni, spielt ab 18 Uhr „Der Arktische Wahnsinn“ auf. Dieser Abend ist auch der Festabend mit Ehrungen. Schon ab 11 Uhr geben sich die Harmonikaspieler aus der Region ein Stelldichein. Bei einer Fahrzeugschau der Feuerwehr und der Rettungsdienste kommen die Freunde moderner Technik und Ausstattung auf ihre Kosten.

Der große Festtag wird am Sonntag, 9. Juni, gefeiert. Um 8.45 setzt sich der Kirchenzug ab Furthweiher zum Zechensaal in Bewegung. Dort wird um 9.30 Uhr der Festgottesdienst gefeiert. Anschließend gibt es einen großen Festzug mit allen teilnehmenden Vereinen zurück zum Feuerwehrzentrum Furthweiher. Die Knappenkapelle übernimmt den musikalischen Teil im Festzelt. Für die jungen Besucher gibt es ein Kinderprogramm.

− do