Plausch am Donaufest
Bundesministerin Lemke ist neugierig aufs Passauer Land

22.05.2024 | Stand 22.05.2024, 17:14 Uhr
Bernhard Brunner

Mit einer aktuellen Ausgabe des Urlaubsmagazins hat Landkreis-Tourismus-Managerin Maria Denkmayr (l.) Bundesumweltministerin Steffi Lemke überrascht. − Foto: red

Wann trifft man schon ein Berliner Kabinettsmitglied persönlich, und das völlig ungezwungen? So geschehen ist es der Geschäftsleiterin des Zweckverbands Tourist-Information Passauer Land, Maria Denkmayr, am Rande des Donaufestes in Niederalteich, an dem Bundesumweltministerin Steffi Lemke als Ehrengast teilnahm.

Die Touristikerin überreichte der Grünen-Politikerin spontan ein Exemplar des aktuellen Freizeit- und Urlaubsmagazins „G’schichten aus dem Passauer Land“ und kam so mit ihr ins Gespräch. „Sie hat sich sehr interessiert gezeigt und will auf dem Donauradweg radeln“, berichtete Maria Denkmayr hinterher. Die völlig unkompliziert aufgetretene Bundesministerin habe sich sehr aufgeschlossen gegenüber regionalen Themen gezeigt, wobei sich sofort eine Gemeinsamkeit herauskristallisierte – der Schutz der vom Aussterben bedrohten Flussperlmuschel, wie sie auch in der Ilz im Kreis Passau vorkommt und Gegenstand verschiedener Aktivitäten zu ihrer Bestandssicherung ist. Beim Donaufest stand die freifließende Donau im Vordergrund, doch Denkmayr nutzte die Gelegenheit, in der Unterhaltung mit Lemke auch für die Schönheiten und Reize des Passauer Landes über die Lage entlang des Stroms zu werben, dem ein Beitrag in dem Magazin gewidmet ist. Die Broschüre werde sie gern auf der Heimreise von Niederbayern lesen, versprach die Politikerin. Während des Gesprächs ging es auch um die persönlichen Pläne der Ministerin, eine Tour auf dem Donauradweg von Passau nach Wien zu unternehmen – ein „langgehegter Wunsch“ Lemkes. Denkmayr sagte ihr die Unterstützung seitens des Landkreis-Tourismus zu. Auch auf weitere regionale Besonderheiten wie das Graphit-Bergwerk Kropfmühl, die Tradition des Granit-Abbaus, den Rannasee als größten See im Landkreis und das Haus am Strom in Jochenstein als Umweltstation des Passauer Landes mit umfangreichem Aktionsprogramm machte die Touristikerin die Bundespolitikerin aufmerksam – ebenso wie auf die Urlaubsschwerpunkte Thermalbaden, Radeln, Wandern und Kultur, aber auch Camping als Freizeitboom mit vielfältigsten Einrichtungen, die sich über eine enorme Nachfrage freuen.

− bp